Die Sache mit dem Brand

Auf der SEOkomm letzten Monat habe ich einen Vortrag mit dem Titel "Advanced Linkbuilding Strategies für Affiliates" gehalten. Die Inspiration hierfür kam von Patrick, der auf der A4Uexpo in London als Erster die wahre Macht der Marke thematisiert hat, und anhand ein paar sehr interessanter Analysen aufgezeigt hat, wie zappeduster es in Bälde für Affiliates in den SERPs wird…

Meine während diesem Vortrag getroffenen Aussagen verbreiteten sich rasch durch die Szene – kein Wunder, wenn man eine deutlich aus dem Zusammenhang gerissenen Aussage wie bspl. "Scheiß auf Keywordlinks" liest. Der SEOnaut griff das Thema in einer seiner letzten Sendungen auf, auch Jan ging in seinem Vortrag auf der SES Berlin auf das Thema ein, und auch ein paar vereinzelte Blogger machten sich ihre eigenen Gedanken dazu, wie bspl. Marcel drüben im Ranking-Check Blog.

Die Jauchegrube

eric SchmidtDie ganze Sache ins Rollen gebracht, hat niemand anderer als Google Ober-Anzugträger Eric Schmidt, der Ende 2008 Journalisten gegenüber meinte ->

"The internet is fast becoming a "cesspool" where false information thrives"…

"Brands are the solution, not the problem," Mr. Schmidt said. "Brands are how you sort out the cesspool."

In dieser Jauchegrube suhlen sich selbstverständlich vorallem Affiliates, und genau die, sind Google sowieso schon länger ein Dorn im Auge. Bei AdWords bspl. fühlt man sich als Affiliate ja schon länger als persona non grata, und den berüchtigten Google Slap haben sicherlich schon einige von euch spüren müssen… Bei AdWords kann Google Affiliates ja auch vergleichsweise recht einfach identifizieren, und entsprechend slappen, in den organischen Ergebnissen allerdings, sieht die Sache hingegen etwas anders aus.

Die Macht der Marke

Im Organic Search Bereich war vor allem das Vince Update Ende 2009 ein kleiner Vorgeschmack auf Google´s neue Ambitionen Marken prominenter in den organischen Suchergebnislisten zu platzieren. In meinem damaligen Post "Die Macht der Marke" bin ich näher auf dieses Update eingegangen, und habe versucht Erklärungen zu finden, wie es einige große Marken geschafft haben (wenn auch zumeist eher passiv), in teilweise doch recht umkämpften Keyword-Umfeldern direkt from zero to hero in die Top 10 einzusteigen. Mit dem Caffeine Update hat es Google nun ja recht leicht verschiedenen Nutzern und Nutzergruppen (wie bspl. Leute die mit dem Internet Explorer als Browser surfen etc.) quasi on the fly andere Ergebnis-Sets zu präsentieren, und diese Sets auf CTR / Bounce / Refinements etc. durchzutracken, um am Ende des Tages das beste Ergebnis auszuspucken (auch wenn es heutzutage ja leider schon lange kein festes und starres Ergebnis mehr gibt, sondern stets getested & getweaked wird – was waren das noch Zeiten, als es noch den alterwürdigen Google Dance gab :-) …).

Aber wieso eigentlich? Wieso hat Google Interesse daran, Brand-URLs besser zu ranken? Ganz einfach -> Weil es Sinn macht!

Wenn ich bspl. nach "Jobs" suche, dann sollte die Internetseite der Arbeitsagentur in den Top 10 Ergebnissen zu finden sein. Das tat diese aber pre-Vince nicht, und das nur, weil sich die Jungs & Mädels von der Arbeitsagentur einen feuchten Dreck um Suchmaschinenoptimierung scheren, bzw. mit großer Wahrscheinlichkeit davon nie etwas davon gehört haben, und wenn´s hochkommt vielleicht gerade noch AdWords von den organischen Suchergebnissen unterscheiden können. Auf der Startseite findet sich ja nicht mal eine einzige Instanz des Wortes "Jobs", und auch der Title-Tag "Startseite – www.arbeitsagentur.de" ist nicht gerade eine Meisterleistung… Aber deshalb ist die Seite an sich noch lange kein schlechtes Ergebnis! Bzw. ganz im Gegenteil -> Google hat ein elementares Interesse daran, diese Seite in der Top 10 als relevantes Suchergebnis zu präsentieren, weil die Arbeitsagentur einfach die erste Anlaufstelle für Jobs in Deutschland ist! Aber nur weil sich dort niemand um SEO schert, und andere Online-Jobbörsen einen weit besseren Job bei der Optimierung ihrer Seite machen, heißt das ja nicht, dass Google an diesem Punkt aufgeben, und mit Verweis auf ihren komplizierten Algorithmus virtuell kapitulieren sollte.

Google´s Ranking-Algorithmus muss also in der Zukunft unabhängiger von Faktoren werden, die sich von außen, und damit von ambitionierten SEOs, beeinflussen lassen. Das Keyword-Spamming vergangener Tage ließ sich ja noch relativ einfach unterbinden (in diesem Zusammenhang möchte ich euch noch kurz einen guten Artikel von Karl Kratz ans Herz legen, der sich den Mythos Keyword-Density mal zur Brust genommen und entzaubert hat), aber als dann das Thema Linkbuying auf einmal der größte Flaw im Algo zu schein schien, konnte man nicht so einfach einen Workaround aus dem Ärmel schütteln, denn Google nutzt als Grundlage ja einen linkbasierten Algorithmus, und wer tauscht schon gerne eine der untersten Karten in einem seit über 10 Jahren im Bauprozess befindlichen Kartenhaus aus?

Me, Myself & CuttsAlso ging man in die Offensive, und tönte lautstark, dass das Kaufen von Textlinks nun Blackhat sei, zumindestens sofern man die besagten Textlinks nicht mit nofollow Link-Kondom erwirbt, und demnach nur nach Vererbung leckeren Linkjuices lechzt. Jeder Whitehat, der sich vormals sicher und auf der richtigen Seite wähnte, musste nun auf einmal Angst haben, und sich überlegen wie er entweder die Notwendigkeit des Kaufens von Textlinks seinen ebenfalls verängstigten Kunden erklären kann, oder wie er nun sonst an das Lebensexelir eines jeden SEOs kommt, so ist der Drang nach frischem Linkjuice ja quasi die web2.0 Variante des unstillbaren Blutdurst von Vampiren.

Aber keine Angst, ich will hier garnicht die Linkkauf-Debatte neu aufwärmen, dazu ist meiner Meinung nach ja mittlerweile alles gesagt, ich will hier vielmehr einen Bogen spannen, um am Ende erklären zu können, wieso sich Google nun auch immer mehr gegen den Ranking-Faktor Anchor-Text einzuschießen scheint.

Das Problem ist einfach, dass Google zwar mittlerweile recht gut offensichtlich gekaufte Textlinks diskreditieren kann, aber dennoch gibt es halt genügend Textlinks, die zwar ebenfalls in irgendeiner Form gekauft sind, aber einfach nicht so easy als gekaufter Link geflagged werden können. Und Google´s (berechtigte) Angst vor virtuellem Kollateralschaden gibt somit kreativ arbeitenden SEOs einen erneuten kleinen Vorsprung.

Ein verstärkter Fokus auf Brands scheinen hier wirklich die naheliegenste Solution zu sein, denn seien wir doch mal ehrlich -> Wieso brauche ich als allwissende Suchmaschine noch Keyword-Anchor Textlinks, um zu determinieren wofür ein Brand in den Suchergebnissen ranken sollte? Immerhin lässt sich ja recht einfach feststellen, welche Dienstleistungen und Produkte ein Brand anbietet – das gute alte onPage ist ja noch lange nicht tot, sondern quicklebendig wie eh und je! Es gibt ja ein paar weitere Signale, anhand derer Google sehen kann, in welches Keyword-Set die Seite eingeordnet werden sollte. Brand-Mentions in Kombination mit Keywords, wie bspl. "Alice DSL", "Canon Druckerpatrone" oder auch "Arbeitsagentur Jobs". Query-Refinements, wie bspl. wenn ein User zuerst nach "DSL" sucht, aber im zweiten Suchschritt nach "Alice" sucht (Viele User informieren sich ja erstmal auf den diversen Vergleichsseiten, und suchen dann direkt nach dem favorisierten Brand bzgl. halt der URL von eben jenem), können ebenfalls ein schwer von außen zu beinflussendes Signal für Google sein. Und dann natürlich Brand-Authority an sich, denn wenn ich viel Trust bei Google genießt, den man als großer Brand recht easy aufbauen kann, dann reichen mitunter eine Handvoll Keyword-Anchor Links um auch in den umkämpftesten Keyword-Umfeldern zu ranken. Google nimmt einen Brand quasi ins relevant Set für ein bestimmtes Keyword-Umfeld auf, und mit gezielten Keyword-Anchor Links, lässt sich dann steuern, für welche Begriffe eine Seite dann entsprechend ranken kann & darf. Die Relevanz des Ergebnisses lässt sich ja, wie oben bereits beschrieben, sehr schön durch die diversen User-Intent Signale determinieren – Trial & Error.

Kann ich das auch beweisen?

Wie komme ich eigentlich auf diese Schlußfolgerungen, die sicherlich für den ein oder anderen von euch komplett unverständlich zu seien scheinen, denn immerhin liest man ja fast überall, dass Keyword-Anchor Links da wichtigste Kriterium überhaupt bei der offPage Suchmaschinenoptimierung sind! Ich geb euch einfach mal ein kleines Beispiel (dasselbe Beispiel welches ich auch in meiner Präsentation auf der SEOkomm verwendet habe, aber ich könnte euch 100 andere Beispiel anhand ähnlich umkämpfter Keywords geben, und das Ergebnis würde nicht viel anders aussehen!).

Nehmen wir mal die SERPs für den Klassiker -> "Kredit"

Untersuchen wir erstmal die Top 10 bzw. Top 30 hinsichtlich der Anchortexte der auf die Seite verweisenden Links. Hierbei gibt es zwei verschiedene Sorten von Seiten -> Brands und Affiliates (die Keyword-Domain Kredit.net , sowie Wikipedia sind hier Sonderfälle).

Ein typisches Bild hinsichtlich der Anchortexte eines Brands (in diesem Fall EasyCredit) sieht so aus (solche Word-Clouds lassen sich übrigens sehr schön mit Wordle erstellen) ->

Wordle Easycredit

Der Hauptanteil der Anchortexte sind Brand- oder auch URL-Mentions. Eine typische Affiliate Seite hingegen, sieht folgendermassen aus (Beispiel Schnell-Kredit.info) ->

Wordle Schnellkredit

Man sieht also recht deutlich, dass hier kaum Brand- oder URL-Mentions zu finden sind, und der Großteil der Anchortexte Keywords sind.

EasyCredit befindet sich also mit weit weniger "Kredit" Keyword-Links auf Platz 1 für die Suchanfrage "Kredit", währenddessen Schnell-Kredit.info auf Platz 10 verweilt, obwohl die Seite mit Abstand am meisten mit dem Keyword "Kredit" verlinkt wird.

Wenn wir das jetzt mal mit der gesamten Top 10 machen, und die Ergebnisse anhand ihrer Brand- & URL-Mentions in einer Grafik visualisieren, dann ergibt sich ein sehr interessantes Bild ->

Rankings down

Umso mehr Brand-Links eine Seite besitzt, desto höher rankt sie demnach beim Keyword "Kredit".

Wenn wir nun das gleiche nochmal mit der Anzahl an Keyword-Links machen, dann wird die Sache auf einmal richtig interessant ->

Rankings Up

Umso mehr Keyword-Links eine Seite besitzt, desto schlechter rankt sie demnach beim Keyword "Kredit".

Und wer immer noch nicht überzeugt ist, für den habe ich das Ganze nochmal auf Basis der Top 30 Ergebnisse (Es macht leider nicht viel Sinn diese Übung auf die Top50 oder gar Top 100 auszuweiten, da sich dort wiederum auch abgestrafte Seiten tummeln, die wiederum das Ergebnis verfälschen) ->

Rankings Top 30

(zum vergrößern hier klicken)

Das ist doch kein Zufall, oder?

Wir machen solche Analysen für jedes Keyword, welches wir tacklen wollen, und wir stellen fest, dass sich für immer mehr Keywords das gleiche (obige) Bild ergibt! Jan hat in seiner Präsentation auf der SES Berlin bspl. das Keyword "Schuhe" untersucht, und ein ähnliches Bild herausbekommen. Und wir haben mitterweile sicher 100 Analysen hochumkämpfte-Keys, die ein ähnliches Verhalten zeigen.

Bitte jetzt nicht groß Gegenbeispiele aus dem Hut zaubern, denn selbstverständlich ist mir bewußt, dass diese Logik ganz sicher nicht bei jedem Keyword greift! Aber es sind auffallend große Keywords, was ja auch Sinn macht, denn Google schenkt natürlich den Keywords mehr Aufmerksamkeit und Rechenpower, die auch am meisten Exposure haben, also demnach am meisten gesucht werden. Umso mehr ein Keyword gesucht wird, desto besser sollte das entsprechende Ergebnis ja sein.

Und natürlich kann diese Logik auch nicht auf jedes Keyword bzw. Keyword-Set angewandt werden, denn bei informational oder auch navigational searches macht ein derartiges Vorgehen ja mitunter gar keinen Sinn. Die Keywords, bei denen diese Logik Anwendung findet, sind fast ausschließlich transactional Keywords, also Keywords, die eine Kaufentscheidung signalisieren, und demnach auch entsprechend umkämpft sind.

Ja, und nun?

Für SEOs bedeutet dies einfach, dass es noch wichtiger wird Brand-Links einzusammeln! Man sollte generell erstmal schauen, wieviel Brand-Links meine Mitbewerber in der Top 10 / Top 30 haben, und dann erstmal versuchen ungefähr genauso viele zu builden, bevor man dann mit gezielten guten Keyword-Links nachjustiert, denn sobald man einmal im Relevant Set ist, und entsprechend genug Brand-Authority vorzuweisen hat, ist es sehr einfach mit ein paar gezielten Keyword-Links bei anderen Keywords aus dem gleichen Keyword-Set zu ranken.

Am besten geht so etwas natürlich mit klassischer Online-PR, sowie Linkbaiting und SMO (Siehe dazu meinen Post "SEO ist nicht tot" Jetzt wird´s erst richtig lustig") – also Maßnahmen mit denen ich sehr schnell eine große Anzahl von Links auf meine Seite bekomme. Hubs sind ebenfalls essentiell wichtig, wenn ich also bspl. eine Online-Jobbörse betreibe, dann sollte ich versuchen auf alle Seite zu kommen, die auf mehrere meiner Mitbewerber verlinken, um mich so quasi in das relevant Set eben jener etablierter Online-Jobbörsen zu platzieren.

Das beste Werkzeug in der Toolbox eines jeden SEOs ist heutzutage aber leider Fernsehwerbung, denn kein anderes Medium schafft es ähnlich viele Brand-related Searches bei Google zu erzeugen… Die Logik seitens Google ist ja recht easy nachvollziehbar -> umso mehr Leute nach einem bestimmten Brand bzw. URL suchen, desto höher ist mein Interesse, diese Domain auch entsprechend zu ranken. So schaffte es bspl. ein Anbieter aus dem Billigflug-Bereich mit einer Seite, die wenns hochkommt gerade mal eine Handvoll Backlinks hatte, und auch entsprechend neu war, direkt in die Top 10 für "Billigflieger" einzusteigen – einfach nur, weil die Seite sehr massiv im TV beworben wurde, und demnach wohl auch viele Brand-related Searches generiert hat.

Zeiten ändern sich

… und es wird immer schwerer werden für Affiliates in diesem Spiel erfolgreich zu sein & auch zu bleiben! Google schafft es auf jeden Fall mit dieser Logik, und diesem Vorgehen noch autarker von einfach von außen zu beeinflussenden Ranking-Faktoren zu werden.

Was meint Ihr? Habe ich mich hier zu weit aus dem Fenster gelehnt, oder machen meine Ausführungen in euren Augen Sinn? Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion!

 

P.S.: Vielen Dank an alle, die für mich bei den 2010er SEO Wahlen abgestimmt haben, bzw. auch an jene, die für das jähe (vorläufige) Ende der Webmasters on the Roof als "größte Enttäuschung" (sorry ´bout that!), sowie unser SEOktoberfest als "besten SEO Event" abgestimmt haben. Oh, und natürlich gebührt auch all denjenigen Dank, denen mein "SEO ist nicht tot" Post so gut gefallen hat, dass sie diesen zum "besten SEO Beitrag" gewählt haben!

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Comments

  1. 1
    Mißfeldt
    17. Dezember 2010 @ 12:50
    Gravatar von Mißfeldt

    Großartiger Post. Danke. Ich würde mich der Einschätzung voll anschließen.
    Logisch, dass keyword-Domains in diesem Kontext einen erheblichen Vorteil haben. Das konnte man in den vergangenen Monaten ja gut beobachten.

    Wenn man das jetzt weiterdenkt, würde ich vermuten, das es demnächst den exotischen TLDs an den Kragen geht. Denn natürlich gibt es noch massenhaft keyword-Domains, die eben nicht .de oder .com sind und gerne von affiliates genutzt werden. Und falls Google die abwerten würde, stellt sich die Frage: welche trifft es?


  2. 2
    Hanta
    17. Dezember 2010 @ 12:54
    Gravatar von Hanta

    Nach dem Vince Update, kam mir Fernsehwerbung auch gleich in den Sinn. Viele Regeln, Verhaltensweisen und Mechanismen übetragen sich bereits aus der offline Welt ins Internet. Wer als SEO im Marketing Mix nicht über den Tellerrand schaut ist schlecht bedient.


  3. 3
    netzaffin
    17. Dezember 2010 @ 12:55
    Gravatar von netzaffin

    Ich fand den Vortrag auf der SEOkomm schon ziemlich inspirierend und hier sind noch mal einige Punkte herausgegriffen und detailliert beschrieben. Wie du schon sagtest, ES MACHT SINN! Denn es sieht einfach beschissen organisch aus.

    Danke für den netten Artikel


  4. 4
    Steffen
    17. Dezember 2010 @ 13:08
    Gravatar von Steffen

    Haste schon Recht, Yoda. Fragt sich noch inwieweit Google den temporär erzeugten Traffic durch Werbung auch noch als langfristigen Rankingfaktor hinzuzieht zu den sowieso entstehenden Links durch die gegebene Aufmerksamkeit.


  5. 5
    Christoph
    17. Dezember 2010 @ 13:13
    Gravatar von Christoph

    Habe Deinen Vortrag ebenfalls auf der SEOkomm gehört. Finde die Sache mit den Brands echt spannend und auch nachvollziehbar, da es (wie Du schon schreibst) “einfach Sinn macht”. Wenn es nun relevant wird, das der eigene Name häufig eingetippt wird, sehe ich schon kommen das tausende von Indern, etc. angestellt werden um den eigenen Namen in Google einzutippen ;-)


  6. 6
    Björn
    17. Dezember 2010 @ 13:23
    Gravatar von Björn

    Hey Marcus, guter Beitrag – wie üblich ;-) Was mich persönlich wundert ist die Tatsache, dass man die Leute scheinbar ständig und immer wieder darauf aufmerksam machen muss, dass die Dinge sich ändern. Warum sollte das bei Google anders sein? “Das einzig Beständige ist der Wandel” lautet ein abgedroschenes Sprichwort. Stimmt aber trotzdem. Wer sich da nicht anpassen kann oder will, der hast schlechte Karten. So ist das in der “Offline-Welt” allerdings immer schon gewesen…


  7. 7
    Schulze
    17. Dezember 2010 @ 13:28
    Gravatar von Schulze

    Top Artikel, jetzt noch ne Frage und was ist dann ausschlaggebend für Platz 1-3 wenn alle gleichviel Brand Links hätten. Kommt hier das Alter etc. zum tragen.


  8. 8
    Martin
    17. Dezember 2010 @ 13:43
    Gravatar von Martin

    Moin Marcus, cooler Beitrag. Mal wieder was dazugelernt :-)


  9. 9
    Rob McKenna
    17. Dezember 2010 @ 13:57
    Gravatar von Rob McKenna

    Hallo Marcus,

    danke für diesen super Beitrag. Ich hatte mich bereits vor Monaten gewundert, warum “VISA” so gut rankt. http://twitter.com/McKenna_Rob/status/25214134728 Die “Profis” haben unisono auf die Geschichte mit der Google-Bombe verwiesen. Schien mir auch ganz plausibel. Deine Erklärung jetzt klingt besser ;-)

    RobMcKenna


  10. 10
    Mirco
    17. Dezember 2010 @ 14:34
    Gravatar von Mirco

    Danke für diesen Beitrag! Es läuft also darauf hinaus einen Brand aufzubauen und nicht einfach Links mit dem Keyword zu holen. Das dürfte für viele Affiliate-Seiten ein schwerer Brocken werden, wenn Google dieses Konzept konsequent bei vielen Keywords durchzieht. Wie Martin schon erwähnt hat, drüfte es dann auch bald den anderen TDLs an den Kragen.


  11. 11
    Thomas
    17. Dezember 2010 @ 14:40
    Gravatar von Thomas

    Deine Ausführungen sind zwar stimmig und wenn ich Google wäre, würde ich das auch genau so handhaben, aber: Müsste sich das Bestimmtheitsmaß (R²) nicht irgendwo in der Nähe von 1 befinden um den Zusammenhang zu untermauern?


  12. 12
    Tom
    17. Dezember 2010 @ 14:44
    Gravatar von Tom

    Hallo Marcus,
    interessanter Artikel. Was uns am meisten interessiert: welche Tools nutzt du zur Anchortext-Analyse? Verrätst du uns das?


  13. 13
    Daniel
    17. Dezember 2010 @ 14:56
    Gravatar von Daniel

    Hi Marcus, deine Argumentation macht auf jeden Fall Sinn (auch wenn ich aus deiner Rankingvisualisierung nicht ganz schlau werde). Und das beste an der Sache: es ließe sich auch noch lokal herunterbrechen. Das heißt, man könnte damit auch lokale Marken (bspw. lokale DSL-Anbieter) erkennen und die dann bei Zugriffen aus der jeweiligen Region besser ranken lassen.


  14. 14
    Ralf
    17. Dezember 2010 @ 14:57
    Gravatar von Ralf

    Sehr guter Post. Gerade bei Start Ups erkennt man die Wirkung von TV und Search.


  15. 15
    Markus
    17. Dezember 2010 @ 15:07
    Gravatar von Markus

    Interessante These mit der Fernsehwerbung. Ich denke, das ist unstrittig, dass das funktioniert/funktionieren würde. Leider wird sich das wie immer kaum jemand wirklich leisten können, oder?


  16. 16
    Christian
    17. Dezember 2010 @ 15:24
    Gravatar von Christian

    Guter Post! Man muss immer daran denken, dass es Google darum geht, den Suchenden zufrieden zu stellen.
    Wenn ich oder der Ottonormalverbraucher an “Kreditkarte” denke, dann denke ich an Visa, Mastercard und vll noch Amex, und nicht an Kreditkarten-1xyz.tld oder sonstwas.
    Die Affiliates sollten sich als jetzt noch breiter aufstellen, statt auf (brand-)starke Single-Keywords zu gehen.

    @Tom:
    Sistrix & Co zeigen z.B. die Anchortexte an


  17. 17
    Paul Buchhorn
    17. Dezember 2010 @ 17:26
    Gravatar von Paul Buchhorn

    bei easycredit erfolgt auch eine zuordnung über credit = kredit


  18. 18
    mediadonis
    17. Dezember 2010 @ 18:00
    Gravatar von mediadonis

    @Rob McKenna -> Yo, ich hatte mich auch letzt mit jemandem unterhalten, der die “Google Bombing Theorie” vertreten hat – totaler Unsinn :-)

    @Tom -> Wie Christian schon richtig geantwortet hat, weisen eigentlich fast alle SEO Tools die Anchor-Texte der eingehenden Links aus. Unsere Analyse haben wir mit Syntryx gemacht, aber bspl. Sistrix´s Toolbox kann das auch hervorragend.

    @Paul -> Ja ach ne :-) … Dasselbe gilt auch für Bon-Kredit, die ebenfalls in der Top 10 vertreten sind – Keyword im Brand ist generell immer eine gute Sache. Letztendlich ist der von mir beschriebene Faktor ja auch nur wieder einer von vielen, der das letztendliche Ranking einer Seite determiniert. Bspl. dürfte ja die CTR bei Domains, die das Keyword im Namen haben ebenfalls höher liegen – so erreichen ja bspl. auch Keyword-Domains im PPC Bereich deutlich bessere CTRs.


  19. 19
    Paul Buchhorn
    17. Dezember 2010 @ 18:05
    Gravatar von Paul Buchhorn

    ich wünsche ein schönes wochenende ;)


  20. 20
    mediadonis
    17. Dezember 2010 @ 18:09
    Gravatar von mediadonis

    Vielen Dank, auch Dir ein schönes Wochenende Paul!


  21. 21
    Baynado
    17. Dezember 2010 @ 20:10
    Gravatar von Baynado

    Hi Marcus,

    mir hat der Post sehr gut gefallen. Den TV Werbeeffekt bekommst Du aber auch hin, wenn du von ganz vielen unterschiedlichen IPs aus zu den Primetime Werbezeiten automatisiert Suchanfragen bei Google eingeben lässt. Das könnte billiger sein als TV Werbung.
    Bin leider kein Coder. Gibt es schon Tools bzw. Systeme die so etwas nachbilden können? Ich meine, das müssen ja nicht immer sofort tausende Suchanfragen sein, die dann pro “Virtuellen Spot” aus der Maschine generiert werden müssen. Zumindest sollte man darauf basierend mal Tests durchführen.


  22. 22
    Saša Ebach
    17. Dezember 2010 @ 22:37
    Gravatar von Saša Ebach

    Hi Marcus,

    ich denke da an den Spruch: Correlation is not causation.

    Diese Ergebnisse sehen auf den ersten Blick aus, als seien sie wahr. Sie sind aber unter Umständen nur in eine größere Wahrheit eingebettet. Will sagen, dass die These der Aufteilung der Ankertexte in Brand vs. Keywordlink augenscheinlich korrekt aussieht. Das lässt uns denken, dass tatsächlich die Brand ein Faktor sein könnte.

    Mir fehlt in der Formel noch eine dritte Variable. Nämlich die Non-Keyword-Non-Brand-Links. Man könnte sie auch neutrale Links nennen oder Links, die keine Keyword- oder Brandrankintention haben. Ich nenne sie hier einfach mal „Contentlinks“. Hier drei Beispiele (Linktexte in eckigen Klammern):

    1) Keywordlink: Der beste [Kreditvergleich] im Internet.
    2) Brandlink: Den besten Kreditvergleich im Internet finden Sie bei [MARKE].
    3) Contentlink: [10 Tipps für den Vergleich von Kreditangeboten] oder Weiter Sparangebote finden Sie [hier].

    Wo ich mich ein wenig dran reibe, ist die Empfehlung jetzt oder zuerst mehr Brandlinks aufzubauen. Denn hier muss ich ja schon wieder (!) auf den Linktext achten. Ein normaler Internetteilnehmer sollte dies aber gar nicht tun. Er sollte einfach verlinken und dabei auf nichts achten. Es ist Googles Job herauszufinden, welcher Link den höchsten Wert hat.

    Ich bin folgender ebenfalls unbewiesener Meinung: Seiten mit viel Brandlinks ranken besser, weil sie eben mehr ANDERE Links haben als typische, fokussierte Moneykeywords. Hier könnte nämlich ein Filter ziehen. Es spielt keine Rolle, dass diese Links als „Brandlinks“ klassifiziert werden können.

    Wenn das stimmt, dann sollte die Empfehlung lauten: Baut weniger (offensichtliche) Keywordlinks. Je mehr Mischung im Linktext-Profil, desto weniger Keywordlinks braucht man und desto weniger Schaden kann man mit schnell hinzugekommenen Keywordlinks verursachen.

    Oder anders: Je höher die Domainpop, desto weniger Links braucht man zum ranken. Aber aufpassen mit den Keywordlinks.

    Wenn man beweisen wollte, dass es tatsächlich die Brandlinks sind, die wirken, dann müsste man in den Daten klar zwischen diesen drei (und nicht nur zwischen zwei) Sorten unterscheiden. Es ist verlockend nur den Brandlink zu betrachten, weil man diesen aus den Daten leicht erheben kann (Wie lautet eigentlich der Brandname für exact-match Domains wie kreditvergleich.de?). Aber bitte wie kann ich über hundert Industrien hinweg ein Programm basteln, dass diese drei Typen zuverlässig unterscheidet? Ist bestimmt nicht unmöglich, aber auch nicht ganz trivial!

    Es kann also wahr sein. Die Websites mit mehr Brandlinks im Profil ranken besser für Moneykeywords. Aber ist das auch die Ursache? Oder haben diese Sites einfach nur die stärkeren Links bzw. mehr Nicht-Keywordlinks? Das könnte eben auch die eigentliche Ursache sein. Dass es für uns so aussieht als sei die „Brand“ dafür verantwortlich, könnte reiner Nebeneffekt sein. Google sagte zuletzt noch: Google Instant Has No Brand Bias und ich vermute, dass dies auch bei den organischen Ergebnissen so ist.

    Nun, ich für meinen Teil werde jetzt nicht anders Links aufbauen wie vorher, sehe aber auch nicht unbedingt den Gesprächen auf den nächsten Konferenzen entgegen, in denen es dann heißen wird, dass man jetzt nur noch Brandlinks bauen sollte. Die breite Masse beschäftigt sich nicht so intensiv mit Thema, um dies differenziert genug zu sehen. Das sieht man auch immer wieder daran, dass für viele Leute der PageRank nicht an Bedeutung verliert.

    Wenn ich mich zu einem Tipp hinreißen ließe, dann zu diesem hier: Beim Bau von Internal Link Hubs kommt es nicht oft vor, dass man überwiegend Moneykeywords im Profil hat. Ein Linktext für einen Fahrradshop könnte hier sein: [Die 10 übelsten Fahrradunfälle, bei denen Gott sei Dank nichts passiert]. Das ist aber eine althergebrachte Methode stabile Rankings für umkämpfte Begriffe zu erreichen. Die funktioniert schon seit Jahren und heute immer noch prächtig. Sie spiegelt ja auch einen großen Teil Deiner Arbeitsweise exakt wieder, wenn ich mich nicht täusche ;-)

    Also Leute, baut fantastischen Content und lasst die Links ganz natürlich dort hinfließen. Am Ende der Kampagne baut Ihr dann DORT die Keywordlinks ein.

    PS: Danke für die Übertragung der Ergebnisse auf ein deutsches Beispiel. Ich wollte das nach Patricks Vortrag auf dem ProSEO-Seminar in London auch direkt mal ausprobieren, hatte aber noch keine Zeit.


  23. 23
    Norman
    17. Dezember 2010 @ 23:29
    Gravatar von Norman

    Bei Sascha merkt man, dass er selber schon einen Artikel dazu im Kopf hatte.

    Ich hoffe diesen Artikel lesen keine Brand-Inhaber, die noch keine SEO Erfahrung haben – mit einer 50 Seiten starken Brand-Domain wird man wohl auch bei 1000 Brandlinks keine hohen Rankings für mehr als 50 Keywords erreichen.

    Je smarter Suchmaschinen in der Erkennung von Relevanz einer Seite zu bestimmten Wörtern (ja, Keywords) werden, desto mehr kann die Relevanz von Keyword-Anchor-Texten im Algo abnehmen. Was die Qualität der Top-Serp-Ergebnisse erhöhen wird.

    Um auch zu einem Tipp hinreißen zu lassen: Wer seine DuftMARKE setzen kann, der wird auch einen großen (Keyword)-Claim bei Suchmaschinen abstecken können und sein Gold schürfen können.

    BTW: Absoluter state of the art Artikel.


  24. 24
    Greg
    18. Dezember 2010 @ 01:37
    Gravatar von Greg

    Anyone want to make this post in English?


  25. 25
    Whitehat
    18. Dezember 2010 @ 02:03
    Gravatar von Whitehat

    > dass das Kaufen von Textlinks nun Blackhat sei

    Das Kaufen von textlinks war schon immer Blackhat!


  26. 26
    Daniel M.
    18. Dezember 2010 @ 10:41
    Gravatar von Daniel M.

    Du hast ja davon gesprochen, dass dieses Verhalten nur bei häufig gesuchte Keywords auftritt.
    Meine These:
    Da Google ja diesen Keywords mehr Aufmerksamkeit schenkt, könnte es doch auch einfach sein, das hier einfach ein Paar QualityRater im Spiel waren, die manuell die Ergebnisse sortiert haben. Un das dabei ein Brand, mit einer professionellen Webseite besser abschneidet, wie eine 0815 Affiliate Seite, ist ja logisch.


  27. 27
    Enrico
    18. Dezember 2010 @ 11:30
    Gravatar von Enrico

    Also umso länger ich drüber nachdenke, umso mehr muss ich dir vorbehaltlos Recht geben. Gerade bei alten Affiliatedomains sieht man häufig tolle Rankings trotz äusserst suboptimaler onPage Optimierung. Ich hab mir da gerade ein paar aus meiner “Nische” angeschaut. Und siehe da – Domains die älter als 6 Jahre sind, haben deutlich mehr “Branding Links” – entweder kann man das auf Unwissenheit zurückführen oder es war zu diesen Zeiten einfach wurscht (Link ist Link). Nun scheint aber genau das, und der Faktor Alter, den Jungs in die Hände.


  28. 28
    mediadonis
    18. Dezember 2010 @ 15:54
    Gravatar von mediadonis

    @Baynado -> Es gibt viele Konzepte in diese Richtung, aber das Problem dabei ist einfach, dass es sehr schwer ist organisches Suchverhalten glaubhaft zu faken. Es gibt ja diverse Signale, und die müssten ebenfalls (im richtigen / organischen Verhältnis!) getriggert werden. Man müsste also bspl. über ManTurk Suchanfragen für den Brand (in Kombination mit Click), Suchanfragen mit Keyword-Kombination / Keyword und dann Keyword Query-Refinement etc. triggern – und das halt nicht aus Indien oder sonstwo, sondern Deutschland, bzw. zumindestens einer deutschen IP-Adresse! Ich habe keine Ahnung, wie so ein organisches Suchprofil während der Ausstrahlung eines TV-Spots aussieht… diese Daten hat leider nur Google…
    Genau das macht macht das Ganze ja so schwer manipulierbar.

     

    @Sasa -> Diese “neutralen” Links (also alles von “hier klicken” bis “mehr”) berücksichtigen wir selbstverständlich in unseren Analysen. Allerdings habe ich darauf verzichtet die Daten in die Auswertung mit aufzunehmen, da deren Verhalten recht neutral in Bezug auf das Ranking ist, und ich die Leser nicht unnötig mit einer dritten Auswertung verwirren wollte (die halt überdies auch keine relevanten Impact auf die Grundaussage hat).
    Natürlich lehne ich mit meiner Aussage weit aus dem Fenster, aber meiner Meinung nach, macht dieses Verhalten seitens Google einfach hochgradig Sinn, gerade auch im Bezug auf die von Herrn Schmidt getroffenen Aussagen.

     

    Überspitzt gesagt, würdest Du meine Frage "Das ist doch kein Zufall, oder?" im Artikel also entsprechend bejahen – ich wiederum fände es schon mehr als erstaunlich, wenn eine dritte Komponente ursächlich für diese Entwicklung wäre, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich hier keinen Einzelfall schildere, sondern wir das exakt gleiche Bild bei weit über 100 umkämpften Keywords zu Gesicht bekommen haben. Und das ist nicht nur in Deutschland! Patrick und Dave haben die gleichen Beobachtungen im UK-Markt gemacht, und viele meiner US-amerikanischen SEO-Freunde schilden ähnliche Szenarien in den US-SERPs.

     

    Bzgl. Deiner Aussage "Denn hier muss ich ja schon wieder (!) auf den Linktext achten" kann ich nur entgegnen, dass die Verlinkung eines Brands, bzw. deren URL wohl mit der "natürlichste" Link überhaupt ist – großartig achten muss man da nicht auf den Linktext -> "Brand", "Brand.de", und natürlich auch "www.Brand.de" – that´s about it :-) Obwohl der Tipp eigentlich garnicht groß auf Linktexte zu achten, und einfach organisch Links einzusammeln (zumindestens in den early stages eines Projekts) ist selbstverständlich einer der besten Tipps, die man heutzutage einem Neueinsteiger ins SEO-Geschäft geben kann.

     

    Den Hinweis auf Amit´s Aussage, dass Google bei Google Instant keinen Brand Bias hat, ist zwar legitim, aber meiner Meinung nach fehl am Platz, da sich Amit hier sehr deutlich nur auf das Google Instant Feature bezieht. Im Organic Search Bereich würde sich eine derartige Aussage auch sehr schlecht treffen lassen (auch wenn, wenn überhaupt, nur Amit, Matt oder Brian eine derartige Aussage überhaupt treffen könnten) – denn es geht ja auch weniger um den Brand an sich, als typische Signale, die durch einen Brand entsprechend beeinflusst werden (wohingegen bei Google Instant der Fall ja weitaus trivialer ist).

     

    Deine Empfehlungen würde ich nicht alle vorbehaltlos unterschreiben wollen, und vor allem Deinen Tipp "Am Ende der Kampagne baut Ihr dann DORT die Keywordlinks ein." finde ich sogar eher gefährlich – sofern es falsch verstanden wird, weil nachträglich Instanzen von bestimmten Keywords mit einem Link zu versehen, ist meiner Meinung nach nicht ganz unbedenklich. Google war hier ja zum handeln gezwungen, als u.a. TLA damals angefangen hat inLinks in älteren Posts anzubieten. Das ein älterer Post im Nachhinein nochmal angefasst wird, und entsprechend eine Instanz eines bestimmten Keywords in einen Keyword-Link verwandelt wird (hier wird´s vor allem spannend, wenn Google die commerciality des Keywords versuchen würde festzustellen, bspl. anhand der Anzahl an AdWords-Anzeigen, durchschnittliche Clickpreise etc.), ist einfach extrem ungewöhnlich und unorganisch. Ich lehne mich hier mal wieder aus dem Fenster, aber ich würde annehmen, dass so etwas in 99% aller Fälle durch einen SEO getriggert wurde. Bzw. wieviel Blogger gibt es denn schon, die aus eigenen Stücken in einem älteren Post eine Instanz eines bestimmten Keywords in einen Link verwandeln? Sowas ist doch eher Ausnahme als Regel, und macht es somit Google auch wieder recht leicht entsprechend zu reagieren. Gut, nachträglich einen weiteren Absatz einzufügen, und hier entsprechend Links zu setzen ist selbstverständlich ok, aber gerade derartige Dienste bei Textlinkbrokern sind zumeist immer die gefährlichere Variante, und genau dafür sollte man die Leute sensibilisieren.

     

    Zu Deiner Frage -> “Wie lautet eigentlich der Brandname für exact-match Domains wie kreditvergleich.de
    Das ist ja gerade die Krux an den Keyword-Domains (also für Google!) – denn wenn eine Keyword-Domain immer mit dem Keyword verlinkt wird, ist dies nun eine Brand-Mention, oder ein Keyword-Link? Google könnte hier die Anzahl der URL-Links (also mit Domainendung bzw. www davor), und die Anzahl der “nackten” Keyword-Links miteinander in Relation setzen, um so ein besseres Bild der Domain zu bekommen, und diese entsprechend einordnen zu können. Matt hat ja in Las Vegas gemeint, dass sie sich diesem "Problem" näher widmen würden, von demher bin ich mal gespannt, wie sie diese Thematik angehen wollen. Aber zur Beantwortung Deiner Frage -> Selbstverständlich "Kreditvergleich.de", bzw. würde ich das dem Inhaber raten, denn wer würde eine Firma schon "Kreditvergleich" nennen? Bzw. überhaupt so nennen können / dürfen :-)

     

    @Daniel M. -> Ich hatte mich bereits gewundert, dass noch niemand in den Kommentaren, diese doch recht häufig zu hörende These vertreten hat. Es ist ein Irrglaube, dass Quality Rater SERPs "schönsortieren" – Quality Rater, und deren Evaluierung bestimmter SERPs, sind vielmehr ein Feedback-Tool für die Google-Engineers, also bspl. wie hoch das derzeitige Spam-Aufkommen ist, bzw. dessen Entwicklung. Ein Engineer im Search Quality Team könnte evlt. als Ziel eine x-prozentige Senkung des Spam-Aufkommens haben, dessen Zielerreichung sich wiederum auf seinen variablen Gehaltsanteil auswirkt.

     

    Stell Dir mal vor, Deine These wäre wahr. Google würde also Quality Rater dazu einsetzen, bestimmte Suchanfragen "schönzusortieren". Dann müsste Google immer mehr dieser Quality Rater einstellen, denn die Arbeit würde sich ja exponentiell vervielfachen, denn man muss ja nicht nur neue Suchanfragen schönsortieren, sondern auch kontinuierlich und regelmässig die bereits schönsortierten Ergebnisse neu evaluieren. Und das natürlich nicht nur in Deutschland, sondern auch in jedem anderen lokalen Suchmarkt! Am Ende des Tages wäre Google – überspitzt gesagt – nichts anderes als ein Headcount überladener großer redaktioneller Webkatalog :-)

     

    Google versucht jedes "Problem" algorithmisch zu lösen, denn wenn ich immer nur durch Handjobs etwaige algorithmische Fuck-ups wieder schön mache, löse ich ja nicht das Problem an sich, was wiederum einen vermehrten Handlungsbedarf erfordert. Nehmen wir mal als Beispiel die Russenlinks-Problematik – da haben eine Menge Seiten seeeehr lange ganz vorne gerankt, obwohl sicherlich jeden Tag gleich mehrere Spam-Reports bei Google eingegangen sind. Das lag einfach daran, dass halt gerade versucht wurde, dass Problem algorithmisch zu tacklen, um diese Taktik ein für alle mal zu eliminieren. Und das macht auch Sinn! Ich lasse eine Spam-Domain doch lieber ein paar Wochen länger ranken, wenn ich dafür im Gegenzug die gesamte dahinterliegende Taktik auslöschen kann, und somit im Idealfall den Algorithmus die Bestrafung der Domain überlasse (bzw. wäre das der Lackmustest). Somit hat man in Zukunft auch Ruhe vor "Trittbrettfahrern", denn nichts verbreitet sich schneller in der SEO-Branche als solche algorithmischen Loopholes, was wiederum zum oben bereits erwähnten vermehrten Handlungsbedarf führt :-)

     

    @Whitehat -> Mit dieser Aussage habe ich gemeint, dass das Thema früher seitens Google nicht wirklich thematisiert wurde. Aber auf einmal, als Google´s Problem mit dieser Thematik immer offensichtlicher wurde, und man gleichzeitig auch erkannte, dass dieser Problematik algorithmisch nur sehr schwer beizukommen sein wird, ging man in die Offensive, und erklärte eben jene Taktik zu Blackhat-SEO. So erzeugte man Angst, und die zu verbreiten ist und bleibt Google´s wirksamste Waffe, denn niemand riskiert ja gerne mit seinem Business aus dem Index zu verschwinden :-)

     

    @Greg -> I actually thought about writing the post in english, but since it´s basically the write-up of a presentation I held in front of a german speaking audience, which enticed a couple of german SEOs to pick up the topic, I chose to blog it in german. It´s just pretty complex and theoretical, and since there´s quite some discussion going on right now in germany, I really wanted to make sure, that everyone gets my point.


  29. 29
    Poseodon
    19. Dezember 2010 @ 11:04
    Gravatar von Poseodon

    No Superhero…dein Theorie ist leider falsch! Wenn Google Brands stärken sollte, dann sind das manuelle Eingriffe! So böse das klingt!

    Wer definiert denn einen Brand? Wo ist die Grenze zur Marke und zum NoName-Hersteller?

    Ist Zalando ein Brand für Schuhe? Eher nicht, Zalando ist ein Handelsgewerbe!

    Was ist wohl eine der stärksten Marken in Deutschland? Genau, dass Taschentuch “Tempo”. Also gleich mal “Taschentuch” bei Google eingegeben, aber die tempo-web.de erscheint nicht!

    “Nussnougatcreme”….nein Nutella erscheint nicht!

    “Suppenwürze”…..kein Maggi in Sicht!

    Solch einen Algo kann Google nicht erstellen! Never Ever!!

    Google nimmt wenn überhaupt manuelle Eingriffe vor!

    Poseodon!


  30. 30
    Friday
    19. Dezember 2010 @ 12:02
    Gravatar von Friday

    Dieser Blogpost hat Potential. Werde wohl ein neues Ebook drüber schreiben müssen. Bei Gelegenheit. Derweil blicke ich da noch nicht ganz durch, weil ich mir eigentlich so gar keine Gedanken darüber gemacht habe. Ideales Thema eigentlich für eine SEOFM Sendung. Marcus erzählt was und ich halt die Klappe.


  31. 31
    Coach
    19. Dezember 2010 @ 12:02
    Gravatar von Coach

    Hmm, Poseodon, da bist mir doch glatt 25 min zuvorgekommen, mit Deiner Frage: “Wer definiert denn einen Brand?” – auch wenn ich’s sie etwas anders formulieren würde (insbesondere, da ich auch Deine Meinung, dass Google hier manuell eingreift, nicht teile).

    Also trotzdem mal die Frage an Marcus und alle anderen die sich schon intensiver mit dem Thema “Brand” als Ranking-Faktor beschäftigt haben:

    Was habe ich denn unter einem “Brand” überhaupt zu verstehen? bzw. – und das ist der eigentliche Knackus-Knusus ;) : Wie identifiziert Google algorithmisch einen Brand?

    Marcus, Du hast oben eine Grafik mit “Brand-Authority” als einem Merkmal – wie hast Du den berechnet?

    Einen Ansatz den ich hier gelesen habe war wiederum die Domain als Anchortext (mit und ohne “www” und .de/.com etc)? Solche Links hat aber eigentlich jede Domain mit organischen Links (und die hat ja wohl jede gescheite Website) also wäre jede Site ein “Brand”. Das würde dann aber doch das Thema “Brand” als Ranking-Kriterium doch deutlich relativieren…
    und ist letzten Endes nicht schwieriger zu gamen als bisher Keyword-Links.

    Ein weiteres Merkmal, das es Google relativ einfach macht einen “Brand” zu identifizieren ist hier jedoch noch gar nicht angesprochen worden: Stichwort Handelsmarke: Handelsmarken und Firmennamen werden zentral registriert und sind imho für Google ein deutliches Indiz, dass es sich hier um einen “ernsthaften Brand” handelt und nicht nur um ein mehr oder weniger clever aufgebautes Affiliate-Projekt.

    Insgesamt, so glaube ich, ist unbestritten, dass man von Google als “Brand” eingestuft werden sollte um gut zu ranken. Die Frage und Herausforderung, die bleibt, ist: “Was macht eine Website zum Brand – aus Google-Sicht?” und “Wie brande ich meine Website für Google?”

    just my 2ct


  32. 32
    mediadonis
    19. Dezember 2010 @ 12:19
    Gravatar von mediadonis

    @ Poseodon -> Du, jeder kann denken was er will! Wenn Du glaubst, dass meine Theorie zu weit her geholt ist, dann ist das Dein gutes Recht. Ich wäre nur sehr vorsichtig damit eine Theorie pauschal als "falsch" zu bezeichnen. Deine Frage was einen Brand definiert habe ich im Artikel ja bereits hinlänglich erläutert, und ich würde Dir an dieser Stelle gerne nochmal meine Bitte von oben zitieren ->

     

    "Bitte jetzt nicht groß Gegenbeispiele aus dem Hut zaubern, denn selbstverständlich ist mir bewußt, dass diese Logik ganz sicher nicht bei jedem Keyword greift! Aber es sind auffallend große Keywords, was ja auch Sinn macht, denn Google schenkt natürlich den Keywords mehr Aufmerksamkeit und Rechenpower, die auch am meisten Exposure haben, also demnach am meisten gesucht werden. Umso mehr ein Keyword gesucht wird, desto besser sollte das entsprechende Ergebnis ja sein."

     

    Ich glaube, es steht außer Frage, dass Suchbegriffe wie "Taschentuch", "Nussnougatcreme" und "Suppenwürze" keine große Exposure haben, und kaum gesucht werden (bzw. auch nicht wirklich commercial sind).

     

    Und bzgl. Deiner Theorie, dass Google manuelle Eingriffe vornimmt, würde ich Dir meine Antwort an Daniel M. genau einen Kommentar über Deinem ans Herz legen. Stichwort -> "Headcount überladener redaktioneller Webkatalog" :-)

     

    Aber wie gesagt -> Glücklicherweise darf jeder glauben was er will, und ich bin durchaus froh, dass nicht jeder SEO in Deutschland meine Ansichten teilt :-)

     

    @ Coach -> Es gibt diverse Signale, und einige davon habe ich ja bereits im Artikel erwähnt. Brand Searches ("Alice"), Keyword Query Refinements ("DSL" -> "Alice DSL"), Brand Mentions (also Brand, Brand.de, etc. Links) etc. Ein interessanter Lesetipp hierzu -> "How search volume data may be used to determine brand authority"


  33. 33
    Poseodon
    19. Dezember 2010 @ 13:54
    Gravatar von Poseodon

    @mediadonis

    Deine Theorie als falsch zu bezeichnen war jetzt vielleicht etwas weit hergeholt. Dennoch muss ich jetzt noch mal ein Beispiel rausholen, dass etwas stichhaltiger ist, da du von “großem Exposure” redest und dafür das KW “Kredit” heranziehst.

    Nimm mal einfach “Baufinanzierung”, ein unbestritten hohes Suchvolumen ist hier gegeben. Allerdings finde ich ich den größten Brand “Schwäbisch Hall” nicht auf den ersten Seiten der SERPs.

    Für “Baufinanzierer” dagegen steht der Brand BHW auf Platz 1, von Schäbisch Hall wieder nichts zu sehen!

    Auch das KW “Kredit” wirft für mich Fragen auf. Easy-Credit als Brand (inzwischen auf 2) steht oben, ok! Was ist mit Creditplus, Targobank und Co.? Deine Theorie passt natürlich wenn man die dahinter stehende Argumentationskette betrachtet, dennoch gibt es viel zu viele Abweichungen auch bei High Traffic KW’s, so das es mir einfach schwer fällt vollends überzeugt zu sein. Aber wie du schon sagtest, wir können nicht alle einer Meinung sein…..Es kann nur einen Superhelden geben. ;-)


  34. 34
    mediadonis
    19. Dezember 2010 @ 14:12
    Gravatar von mediadonis

    @ Poseodon -> Nochmal – es ist nicht ratsam alleine anhand von Gegenbeispiele die Theorie wiederlegen zu wollen, denn niemand kann wissen bei wievielen, und vor allem auch welchen X Keywords, die Logik bereits Anwendung findet, und das in welchem Ausmaß. Außerdem ist dieser “Faktor” ganz sicher nicht die einzige kausale Erklärung für das Ranking bestimmter Seiten bei bestimmten Keywords, sondern vielmehr ein Mix aus einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren. Aber das ist ja nichts wirklich Neues :-)


  35. 35
    anonymous
    19. Dezember 2010 @ 14:19
    Gravatar von anonymous

    Hi Marcus,

    vielen dank für den Post. Ich habe eine Anmerkung/Kritik zu der Aussage

    “Umso mehr Keyword-Links eine Seite besitzt, desto schlechter rankt sie demnach beim Keyword “Kredit”.

    Meine Meinung dazu ist, das im Durchschnitt über alle Webseiten hinweg der häufigste Linktext einer Domain, der Domainname ist. Abweichungen von diesem “Normal-Muster” sind Signale für eine eventuelle Manipulation etc. These wäre dementsprechend, schnell-kredit.info würde besser ranken wenn der häufigste Linktext der Domainname wäre, auch wenn die Seite viele Keyword-Links hat. Was denkst du?


  36. 36
    mediadonis
    19. Dezember 2010 @ 14:34
    Gravatar von mediadonis

    @ anonymous -> Da hast Du jetzt mehr oder weniger meinen Post nochmal kurz zusammengefasst :-)
    Auch wenn ich nicht behauptet habe, dass Schnell-Kredit.info besser ranken würde, “wenn der häufigste Linktext der Domainname wäre“, denn man muss diese Daten schon noch immer in Relation mit den anderen Webseiten betrachten. Ich glaube nicht, dass hier ein absoluter Linkcount, welcher Links auch immer, den Ausschlag für ein besseres oder auch schlechteres Ranking gibt (was von außen sowieso kaum zu bewerten wäre).


  37. 37
    Marcel
    19. Dezember 2010 @ 16:05
    Gravatar von Marcel

    Hallo zusammen,
    nette Diskussion hier, manche Kommentare hätten schon fast einen eigenen Blogpost verdient ;-)
    Naja, Habe letztens auch eine Analyse dazu gemacht (thx für die Erwähnung). Klar war das jetzt nicht die repräsentativste Studie der Welt, wollte einfach nur mal ein Paar Zahlen zum drüber nachdenken haben. Dabei rausgekommen ist, dass Google hier in Deutschland wohl in vielen Fällen NOCH keinen Unterschied zwischen Websites von großen Brands und Keyworddomains macht. D.h. also man muss sich aktuell möglichst viele Domain-Linktexte besorgen um als Marke zu gelten. Aber wenn es irgendwann mit Keyworddomains, die nicht durch Mehrwert für Besucher bestechen – sondern wirklich NUR vom tollen Domainnamen profitieren – bergab geht, setzen sich die großen Brands durch. => Das ist für mich ganz logisch, es würde Sinn machen! Und Aussagen wie “das macht einfach Sinn” oder “gesunder Menschenverstand” höre ich für meinen Geschmack ohnehin in viel zu wenigen SEO-Artikeln. Genau darum geht es doch bei Google, oder? Warum sonst wird Userverhalten immer wichtiger fürs Ranking? Weil Google immer mehr versucht wie ein Mensch zu “denken” um es uns halt eben recht zu machen. Und bekannten Marken vertraut man einfach mehr als Seiten wie “versicherungsvergleich-private-krankenversicherung-online-info.eu”. Insgesamt sollte aber klar sein, dass es auch noch ein paar weitere Rankingfaktoren gibt, so wird es nie langweilig ;-)
    BG, Marcel


  38. 38
    anonymous
    19. Dezember 2010 @ 16:27
    Gravatar von anonymous

    Ist natürlich schwierig Beispiele miteinander zu vergleichen, wenn der Algo erst getestet bzw. auf wenige Keywords angewendet wird. Aber wenn man z.B. mal Zalando nimmt, die ranken wie Hölle, trotz extrem vieler und relativ einseitiger Keywords-Links. Auf der anderen Seite erhält Zalando durch Display-Werbung und TV-Kampangen auch extrem viele Brand-Searches in Kombination mit dem Begriff “Schuhe” etc. Ich finde Zalando auch deswegen ein interessantes Beispiel, weil die Domain erst seit wenigen Jahren besteht.


  39. 39
    Markus Kellermann
    19. Dezember 2010 @ 17:03
    Gravatar von Markus Kellermann

    Hallo Marcus,

    klasse Beitrag, den ich aus eigener Erfahrung voll bestätigen kann. Interessant bei mir ist allerdings, dass ich bei einem bestimmten saisonalen Keyword das Ganze Jahr über Top platziert bin. Zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr steigen dann allerdings die Brand-Searches und sorgen dafür, dass die Brand-Domains besser gelistet werden. Sobald der Peak der Suchanfragen vorbei ist, normalisieren sich die Serps wieder.

    Ich freue mich auf viele weitere spannende Beiträge :-)

    Schöne Grüße
    Markus


  40. 40
    Johannes
    19. Dezember 2010 @ 18:21
    Gravatar von Johannes

    Der Einwand mit dem Taschentuch und der Suppenwürze lohnt vielleicht doch, um zum Prüfstein für die These zu werden. Denn die Abgrenzung zwischen Gattungsbegriff und Brand fehlt möglicherweise bisher in Deinen Überlegungen. Lasst uns das keyword “Anwalt” betrachten. Ein heißumkämpftes Keyword, ohne entsprechenden Brand. Tatsächlich eher ein Gattungsbegriff wie Papiertaschentuch. Als erstes rankt nicht etwa eine große Kanzlei (=Tempo) oder die Bundesrechtsanwaltskammer (=Arbeitsagentur), sondern ein privater Anbieter Anwalt.de, der eben gerade keine Anwaltskanzlei ist, sondern ein Affiliate für Anwaltskanzleien. Wie passt das zu Deiner These?


  41. 41
    mediadonis
    19. Dezember 2010 @ 18:40
    Gravatar von mediadonis

    @ anonymous -> Zalando ist in jedem Fall mittlerweile ein großer Brand! Das hat ja nicht wirklich etwas mit dem Alter zu tun – Brands müssen nicht alt sein, um ein legiter Brand zu sein. Ich glaube ebenfalls, dass die TV-Werbung schön viel Brand Searches in Kombination mit "Schuhe" generiert, und ganz ehrlich -> Es macht ja auch wieder hochgradig Sinn, immerhin ist Zalando der größte Schuh-Shop im deutschsprachigen Internet, da gehört das Ding halt auch einfach in die Top 10 :-)

     

    @ Markus -> Ui, das klingt interessant – schickst mir die Domain mal per eMail? Das würd ich mir gern mal näher anschauen :-)

     

    @ Johannes -> Das verträgt sich recht gut mit meiner These, immerhin sagst Du ja schon ganz richtig, dass sich im Keyword-Umfeld "Anwalt" nicht wirkliche viele Brands tummeln, wieso sollte dann Google auch diesen Rankingfaktor in seine Kalkulationen mit einbeziehen? Macht ja keinen wirklichen Sinn. "Anwalt" ist aber sowieso eher ein regionales Keyword, denn nur in Verbindung mit einer Region oder Stadt macht die Suchanfrage wirklich Sinn, und gerade bei regionalen Keywords habe ich dieses Verhalten weniger beobachtet, weil Google hier wohl lieber gerade mit Google Places spielt :-)

     

    Btw. -> Affiliate-Seiten sich ja nicht alle unerwünscht und per se das personifizierte virtuelle Böse, eine Seite wie bspl. Anwalt.de leistet einen hervorragenden Service, und hat es auch auch mehr als verdient auf Platz 1 für das Keyword "Anwalt" zu stehen! Gerade auch wenn jemand einen "Anwalt" ohne regionalen Sonderwunsch sucht, genau der braucht ja auch so ein Verzeichnis, denn was soll Google im da einzelne Kanzleien wie Clifford Chance oder wen auch immer anzeigen, die ja nicht in ganz Deutschland mit Niederlassungen vertreten sind? Mit dem Verzeichnis kann er da weit mehr anfangen, und dort in seiner Stadt oder Region einen Anwalt finden.

     

    @ Poseodon -> Da fällt mir grad nochwas lustiges ein – wenn Du sagst, dass Google manuell in die Suchergebnisse eingreift, erzählst Du das auch Deinen Kunden? Laut Deiner Website bietest Du bzw. Ihr ja selber Suchmaschinenoptimierung in der Heimatstadt des VfB an, was verkaufst Du da Deinen Kunden als Leistung, wenn Google die Suchergebnisse doch sowieso manuell anfassen & schönsortieren :-)

     

    Sorry, ist wirklich nicht böse gemeint, mir ist das nur gerade aufgefallen – Deine Theorie ist ja wirklich Gift für die Vertriebsargumentation :-)


  42. 42
    Molar
    19. Dezember 2010 @ 20:31
    Gravatar von Molar

    Hi Marcus,
    da Google auch bestätigt hat, dass es den Algo nicht mehr gibt und es je “Peergroup” eigene Bestandteile gibt, passt dies recht gut zu Deinen Beobachtungen und erklärt warum Ausnahmen zukünftig die Regel sein werden.

    Grüße
    Herbert


  43. 43
    Niko Petrov
    20. Dezember 2010 @ 11:37
    Gravatar von Niko Petrov

    Ich kann die ganze Idee nur zustimmen. Der durchschnittliche User tippt auch die Adressen aus dem Fernsehen nicht in den URL Leiste, sondern direct auf die Seite von Google. Allerdings eine (Empirisches) Nachweis ist sehr schwer.


  44. 44
    Poseodon
    20. Dezember 2010 @ 12:36
    Gravatar von Poseodon

    Ahh Marcus!!! Hör mir auf mit dem VfB, gestern im Stadion gewesen und ihr Münchner hattet auch keine Gnade mit uns!! :-(

    Dein Einwand bzgl. des manuellen Eingriffs hat was :-) …und ich gebe zu überspitzt argumentiert zu haben, da ich momentan echt noch kein kausalen Zusammenhang erkennen kann.

    Wir betreiben hauptsächlich lokales SEO’s da spielen Brands nicht wirklich einen Rolle, dafür ist es interessant für unseren Affiliate-Projekte. Bleibt auf jeden Fall spannend das Thema!

    Vamos VfB ;-) am Mittwoch seid ihr fällig!!!


  45. 45
    mediadonis
    20. Dezember 2010 @ 12:58
    Gravatar von mediadonis

    Hehe, schaun wir mal :-)

    Hatte den Kommentar ja gestern während der Halbzeitpause getippt – deswegen der Seitenhieb zum VfB :-)

    Go FC Bayern!


  46. 46
    SEOPunk
    20. Dezember 2010 @ 16:45
    Gravatar von SEOPunk

    Puh, durch. Was man so alles verpasst wenn man arbeitet ;-) Wie Du ja erwähnt hast haben wir das Thema nach Patricks Präsentation ja auch untersucht und eben nicht nur am Beispiel Schuhe sondern bei einer relevanten Menge an Keywords. Ich glaube nur es ist flasch zu meinen, dass Keywordlinks nicht mehr wichtig ist (sagst Du ja selber) sondern es viel wichtiger ist, das Linkprofil meiner Konkurrenz zu untersuchen. Das Linkprofil bei allen unserer Untersuchten Keywords war halt tatsächlich so, dass sich das Verhältnis Brand zu Keyword eben genau wie beschrieben gezeigt hat. Daraus kann man natürlich auch schliessen, dass es wichtiger ist mehr Brand als Keywordlinks zu bekommen. Also für jeden Keywordlink einfach mehr Brandlinks aufgebaut werden müssen. :-D
    Das schwierige an dem Thema ist glaube ich wirklich die Definition was ein Brand ist. Und ein Brand im Sinne von Google scheint tatsächlich eher das zu sein was nach dem http steht.
    Werfen wir doch auch mal eine ganz gewagte These in den Raum: Google hat den Algo einfach vereinfacht. Keyworddomains haben ja mittlerweile eine gewisse preisliche Range erreicht, die sich nicht mehr jeder leisten kann. Also geht man einfach mal davon aus, dass jemand der eine Brand/Keyworddomain hat diese auch anständig pflegt und ebenfalls viel Geld in die Hand nimmt um für den User anständige Inhalte zur Verfügung zu stellen. Dann kann man einfach sagen: Was sollen die vielen Filter. Wenn das Keyword in der Diomain vorkommt wird wohl mittlerweile was anständiges drauf sein, also können wir sie auch ranken. :-D
    Aber so einfach ist es halt nicht. Zalando rankt deshalb für Schuhe, nicht weil sie die Domain schuhe.de nutzen, sondern weil sie eine starke Marke haben, die oft mit dem Thema / Keyword Schuhe in Verbindung gebracht wird. Das Problem ist hier wohl im Gegensatz zu Google News noch, dass es eben ein Missverhältnis zwischen online und offline Marken gibt. Wäre für Bausparvertrag offline vielleicht die Marke SChwäbisch Hall führend, heisst das nicht, dass Google das online genauso sieht. Um online eine Marke zu sein, reicht es halt tatsächlich nicht, offline schon eine zu sein. Lieblingsbeispiel die Modekette Zara. Ist doch ne Marke, ranken aber zu nichts. Sieht man sich mal deren Seite an, weiss man auch warum. Nur Marke reicht nicht aus. Onpage und Offpage muss eben auch stimmen.
    Apropos: Eintracht hat auch gewonnen ;-)


  47. 47
    SeoPunk
    20. Dezember 2010 @ 16:46
    Gravatar von SeoPunk

    Puh, durch. Was man so alles verpasst wenn man arbeitet ;-) Wie Du ja erwähnt hast haben wir das Thema nach Patricks Präsentation ja auch untersucht und eben nicht nur am Beispiel Schuhe sondern bei einer relevanten Menge an Keywords. Ich glaube nur es ist falsch zu meinen, dass Keywordlinks nicht mehr wichtig ist (sagst Du ja selber) sondern es viel wichtiger ist, das Linkprofil meiner Konkurrenz zu untersuchen. Das Linkprofil bei allen unserer untersuchten Keywords war halt tatsächlich so, dass sich das Verhältnis Brand zu Keyword eben genau wie beschrieben gezeigt hat. Daraus kann man natürlich auch schließen, dass es wichtiger ist mehr Brand als Keywordlinks zu bekommen. Also für jeden Keywordlink einfach mehr Brandlinks aufgebaut werden müssen. :-D
    Das schwierige an dem Thema ist glaube ich wirklich die Definition was ein Brand ist. Und ein Brand im Sinne von Google scheint tatsächlich eher das zu sein was nach dem http steht.
    Werfen wir doch auch mal eine ganz gewagte These in den Raum: Google hat den Algo einfach vereinfacht. Keyworddomains haben ja mittlerweile eine gewisse preisliche Range erreicht, die sich nicht mehr jeder leisten kann. Also geht man einfach mal davon aus, dass jemand der eine Brand/Keyworddomain hat diese auch anständig pflegt und ebenfalls viel Geld in die Hand nimmt um für den User anständige Inhalte zur Verfügung zu stellen. Dann kann man einfach sagen: Was sollen die vielen Filter. Wenn das Keyword in der Domain vorkommt wird wohl mittlerweile was anständiges drauf sein, also können wir sie auch ranken. :-D
    Aber so einfach ist es halt nicht. Zalando rankt deshalb für Schuhe, nicht weil sie die Domain schuhe.de nutzen, sondern weil sie eine starke Marke haben, die oft mit dem Thema / Keyword Schuhe in Verbindung gebracht wird. Das Problem ist hier wohl im Gegensatz zu Google News noch, dass es eben ein Missverhältnis zwischen online und offline Marken gibt. Wäre für Bausparvertrag offline vielleicht die Marke Schwäbisch Hall führend, heißt das nicht, dass Google das online genauso sieht. Um online eine Marke zu sein, reicht es halt tatsächlich nicht, offline schon eine zu sein. Lieblingsbeispiel die Modekette Zara. Ist doch ne Marke, ranken aber zu nichts. Sieht man sich mal deren Seite an, weiß man auch warum. Nur Marke reicht nicht aus. Onpage und Offpage muss eben auch stimmen.
    Apropos: Eintracht hat auch gewonnen ;-)


  48. 48
    Nicolai
    20. Dezember 2010 @ 23:17
    Gravatar von Nicolai

    HOCHinteressant Marcus! Danke für den Post!


  49. 49
    Michael
    21. Dezember 2010 @ 08:51
    Gravatar von Michael

    Hallo Marcus

    Danke für dieses Post. Die Kombi Brand und Keyword war in dem Sinne neu, dass ich zuerst dachte, Brand wird manuell hochgehoben. Das ist jedoch bei der Vielzahl der Keywords gar nicht möglich. Und auch teile ich deine Meinung, dass G immer am Algo dreht, anstatt hunderte Quali Rater einzustellen. Nun arbeite ich selbst bei einem PKV Unternehmen und beobachte die Keywords sehr genau. Diejenigen Mitbewerber, mit Brand und SEO Engagement sind nun auch ganz vorne mit dabei. :)
    Gruss aus MUC und viel Spass auf dem Tollwood.


  50. 50
    Mariusz
    21. Dezember 2010 @ 11:32
    Gravatar von Mariusz

    @SeoPunk: Die Entscheidung, ob ein KW eine Brand ist, laesst sich auch noch aus einer Vielzahl von Datenbasen bestimmen (SuMa Index, Suchverhalten/-intensitaet etc.).
    Geht man nach der LDA-Algo und der TF-IDF (Termfrequenz) so laesst sich sicher ein schluessiges Bild ableiten. Daher stimme ich Marcus’ Aussage ueberein, dass nicht nur offensichtliche KW-Links wichtig sind, sondern auch Brandlinks.

    Diese muessen imho auch nicht mit dem Brand-KW versehen sein. Waere ich Google-Entwickler, wuerde ich mir den oben genannten Datenbestand/Kennzahlen ansehen und diese mit der Link-Umgebung (DIV-Bereich, Bereich etc.) analysieren.
    Die Umgebungsanalyse deshalb, weil eine natuerliche Verlinkung meist so ausschaut:
    [foo foo bla bla] Brand[-Keyword] Klicken Sie

    Schon haette man heuristische Informationen, ob es sich tatsaechlich um einen Brand handelt.

    Aber alles nur Spekulation, Kreativitaet und ein Fuenkchen Hoffnung ;)

    Achja und forza Pauli :D


  51. 51
    Hartmut
    21. Dezember 2010 @ 12:54
    Gravatar von Hartmut

    Interessanter Beitrag! Die Brands entsprechend zu pushen macht für G schon irgendwie Sinn. Zum Teil ist das ja auch auch für den User sinnvoll. Vermutlich kann dann auch Einiges an Rechenpower eingespart werden, wenn die anderen Seiten (je nach Umfeld) nicht mehr wirklich betrachtet werden müssen.


  52. 52
    Poseodon
    22. Dezember 2010 @ 09:54
    Gravatar von Poseodon

    Moin, das Thema lässt mich ja nicht mehr los :-) . Ich will jetzt keine weiteren Domains als Beispiele aufführen, aber für Moneykeywords wie “Kreditkarte” oder “Girokonto” und “Baufinanzierung” trifft die Brand-Theorie meiner bescheidenen Meinung nicht annähernd zu. Ich bin da voll bei Saša Ebach, dessen Kommentar wirklich sensationell ist!

    Btw…..3:1 ;-)


  53. 53
    mediadonis
    22. Dezember 2010 @ 11:00
    Gravatar von mediadonis

    Also zuerst gibst Du an, dass Google´s Ergebnisse handsortiert seien, ruderst daraufhin aber zurück, und nun verweist Du auf die Theorie eines Mit-Kommentators, wobei Du aber nicht darauf eingehst, wie dessen Theorie, das Ranking bei diesen Keywords erklärt bzw. was daran nun das eigentlich “sensationelle” sei, das Deine Meinung so nachhaltig beeinflusst hat, und meine ursprüngliche Theorie in Deinen Augen ad absurdum führt.

    Kannst Du Deine Theorie / Meinung etwas näher erläutern?


  54. 54
    Poseodon
    22. Dezember 2010 @ 11:38
    Gravatar von Poseodon

    Du hast recht, ich liefere eine ausführliche Recherche welche meine Sicht der Dinge untermauert, ok? Brauche aber ein paar Tage.


  55. 55
    mediadonis
    22. Dezember 2010 @ 11:44
    Gravatar von mediadonis

    Kein Problem – dieses Thema wird die SEO Szene in der nächsten Zeit sowieso noch weiter beschäftigen, denn dieses Verhalten scheint ja nur der Anfang der Google´schen Qualitätsoffensive zu sein :-)


  56. 56
    Flo
    4. Januar 2011 @ 14:43
    Gravatar von Flo

    Grandioser Post, thx 4 sharing! Deine Erörterungen machen absolut Sinn


  57. 57
    cavalorn
    7. Januar 2011 @ 10:58
    Gravatar von cavalorn

    Das ist der beste Artikel, den ich hier seit langem gelesen habe— Thx


  58. 58
    Andi Licious
    12. Januar 2011 @ 16:50
    Gravatar von Andi Licious

    Aloha,

    ich warte ehrlich gesagt ja noch auf einen neuen Kommentar von Poseodon. Doch alleine die letzten Tage seit der Veröffentlichung waren bereits interessant – wie weit doch die Meinungen auseinander gehen.

    Stoß das doch noch einmal auf Twitter etc. an, Marcus :)

    Cheers, Andi


  59. 59
    mediadonis
    12. Januar 2011 @ 17:15
    Gravatar von mediadonis

    @Andi -> Ich hatte da eigentlich sowieso nicht mehr mit gerechnet :-)
    Ich glaube auch, dass das Thema mittlerweile ausreichend diskutiert wurde, so wurden in der letzten Zeit ja mehrere Blogposts zu diesem Thema veröffentlicht. Die Meinungen gehen meiner Ansicht nach auch nicht wirklich groß auseinander – mittlerweile hat scheinbar jeder kapiert, dass Keyword-Links zunehmend an Relevanz verlieren, und “Brand”-Faktoren entsprechend an Fahrt gewinnen.


  60. 60
    Tobias
    24. Januar 2011 @ 15:35
    Gravatar von Tobias

    Ich wünsche mir einen Button unter diesem Artikel “Click to publish as eBook and include affiliate-code” :)

    Dein Artikel ist wirklich gelungen, eine gute Gedankenstütze zu Deinem SEOkomm-Vortrag!

    Grüße aus Stuttgart,
    Tobias


  61. 61
    Helmut
    28. Januar 2011 @ 08:07
    Gravatar von Helmut

    Bei einer kleinen Marke, in einem Bereich, wo sich Fernsehwerbung usw. nicht lohnt, und das Suchvolumen bei den wichtigsten Keywords gerade bis zu 5000 Suchanfragen im Monat beträgt, wird es m.M. nach schwierig, mit dem Brand zu punkten.


  62. 62
    mediadonis
    28. Januar 2011 @ 08:34
    Gravatar von mediadonis

    @Helmut -> Da hast Du selbstverständlich Recht – es steht auch nirgendwo geschrieben, dass sämtliche Keywords in naher oder ferner Zukunft nach dieser Brand-Logik funktionieren. Vor allem auch, wenn es in einer Nische sowieso nur wenige, oder gar überhaupt keine Brands gibt.

    Und wie schon erwähnt, ist es ja u.a. ausschlaggebend, wieviel Exposure ein entsprechendes Keyword Tag für Tag hat (je mehr danach gesucht wird, desto besser muss das dem User präsentierte Ergebnis sein), und bei einem Key mit gerade mal 5k Searches im Monat gehe ich nicht davon aus, dass das so schnell “umgestellt” wird.


  63. 63
    Michael Freitag
    24. Februar 2011 @ 01:19
    Gravatar von Michael Freitag

    Gala.de ist auch ein gutes Beispiel. Mag sein, dass die ein gutes Team im Online-Marketing besetzt haben, jedoch bei genauer Analyse fallen die in fast allen SEO-Schwerpunkten rauß. Aber gelistet sind die immer auf #1


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