Marcus Tandler | Mediadonis | Just another Online-Marketing Superhero
 

All posts in Niels´ Senf

Lerne Online Marketing von den Besten

Niels Dörje Small-TeaserHey Jungs & Mädels! Ich bin´s, der Niels,
Marcus´ neuer con-genialer Partner und Mitgründer von Tandler.Doerje.Partner. Nach 4 Jahren bei Google, und endlich auf der anderen Seite des Tisches, will ich auch mal ein wenig hier bloggen, und euch meine Sichtweise auf spannende Themen verraten.

Nur noch knapp einen Monat bis zum Start des neuen BAW Online/-Dialogmarketing Studiengangs in München.

Wenn ich heute nochmals vor der Jobwahl stünde, dann würde ich Online Marketer werden. Jetzt werden viele von Euch sicherlich sagen, ja logisch sagt Niels das, denn er kennt ja nichts anderes :-)

Dem ist nicht so, denn meine erste Station, nach meinem Studium mit 23 Jahren, war zunächst in einer Werbeagentur. Dort verbrachte ich 5 Jahre, in denen ich viel gelernt habe, und die mich sehr geprägt hat. Für alle diejenigen unter Euch, die keine Idee haben, wie es ist in einer Werbeagentur zu arbeiten, hier eine Kurzfassung ->

Arbeitszeiten von bis zu 70h pro Woche sind die Regel, sehr hübsche Kolleginnen, und für gewöhnlich eine katastrophale Bezahlung.
Bei Online Marketern ist eines wesentlich anders – die Verdienstchancen sind fantastisch, und die Studenten von der BAW haben oft vor dem Ende des Studiums einen Anstellungsvertrag in der Tasche. Arbeiten muss man aber halt ebenfalls wie ein Wahnsinniger :-)

Der neue Studiengang zum Fachwirt Online-/Dialogmarketing an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) bildet ein gesundes theoretisches Fundament für Praktiker und Berufseinsteiger im Online Marketing und einen offiziell anerkannten Studienabschluss.

Ich bin seit fast 10 Jahren Dozent an der BAW, und seit 3 Jahren im Advisory Board des Studiengangs. Dieser Studiengang ist in seiner Konzeption einzigartig, da dieser innerhalb des letzten Jahres völlig neu strukturiert wurde. Die folgenden vier Elemente bilden für mich den Kern des Studiengangs:

  • Höchste Qualität der Dozenten und der Studienleitung, damit das vermittelte Wissen im Bereich Online Marketing auch wirklich ankommt.
  • Die Verbindung von Dialog – mit Online Marketing Instrumenten. Einfach genial auch und gerade für Onliner mal zu hören wie es im Printbereich funktioniert.
  • Die Praxisorientierung und damit die direkte Anwendbarkeit des Wissens im Job.
  • Offiziell anerkannter Studienabschluß,

    • durch das Diplom zum Dialogmarketing Fachwirt BAW.
    • durch die Wissenschaft: Das Studium an der BAW wird anerkannt an der Steinbeis Hochschule Berlin. Man kann somit nach der BAW an der Hochschule in Berlin ein Hochschulzertifikat erwerben.
    • durch die internationale FEDMA: Man erhält zusätzlich zum BAW Diplom ein „European Diploma in Direct and Interactive Marketing”
      der FEDMA (Federation of European Direct and Interactive Marketing), um sich auch international problemlos bewerben zu können.
    • durch die Wirtschaft: In vielen Stellenangeboten der Wirtschaft gerade im Süddeutschen Raum wird explizit nach Absolventen der BAW gesucht.

Der Studienleiter ist der Chef

Robert Bidmon, er ist der Garant für Qualität. Er hat mir seine Gedanken verraten – sein großes Ziel ist, jede und jeder Studierende sollten am großen Abschlussfest das Diplom entgegennehmen können. Die Grundlagen dazu legt er schon Monate vorher, gemeinsam mit den Kollegen, bei der Studienplanung fest. Von Beginn an, ist dann jeder Studiengang aufregend und lehrreich. Lehrreich für die Studierenden – und ihn. Aufregend ist vor allem der letzte Studiengangstag an der BAW: Vor konkreten Kunden präsentieren die Studierenden in Agenturgruppen die Lösungen für konkrete Marketingaufgaben. Es ist jedes Mal eine Freude, wenn die Kunden danach mehr als positiv überrascht über die Ergebnisse sind. Einer von vielen Belegen, dass es wieder gelungen ist das karriererelevante Wissen an die Studierenden zu bringen.

Ein wenig Hintergrund zu Robert Bidmon.
Dipl. Psych. Univ. Robert K. Bidmon, Betriebswirt VWA, Direktmarketing-Fachwirt BAW, Forscher und Lehrer im Dialogmarketing, mit diversen Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen. Autor verschiedener Publikationen in den Bereichen Dialogmarketing, Marketing, Medizin. , Freiberuflicher Trainer, Studienleiter Dialog- und Direktmarketing an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing.

Die Dozenten.
Die Dozenten dieses Studiengangs lesen sich wie das „who is who“ der Branche, und konnten auch den Bewertungen der Studenten mehr als standhalten. Die Studenten haben an der BAW das Recht jeden Dozenten zu beurteilen, was zur Sicherung der Qualität des Studiums elementar wichtig ist!

  • Stefan Lein – Industry Head Retail Google Germany
  • Ernst Benner – Geschäftsführer Benner und Partner (Hall of Fame des DDV) wird eine Vorlesung zum Thema Dialogmarketing Strategie halten.
  • Claus Mayer – gkkdialog (ebenfalls in der Hall of Fame des DDV) wird über die Dialogmarketing Methode nach Prof. Vögele dozieren.
  • Lennart Paulsen – Geschäftsführer von Trakken Hamburg gibt Euch 180min. tiefe Einblicke in die Conversion Optimierung und in den Aufbau der besten Landingpages.
  • Oliver Zenglein – Unser SEA Pabst hält eine hands-on Vorlesung zum Thema Google Adwords bzw. Performance Marketing.
  • Simon Curt Harlinghausen – Geschäftsführer von AKOM360 und der deutsche „Mister Social Media“ zeigt Euch an konkreten Beispielen wie man Facebook wirklich richtig nutzt und das weit über eine einfache Fanpage hinaus.
  • Marcus Tandler und meine Wenigkeit – Tandler.Doerje.Partner. Wir geben Euch in 180 Minuten das geballte SEO Wissen, von Panda bis User Intent, und von Google Places bis zur Relevanz von Bewertungen in Google´s Universal Search.
  • Dr. Christoph Röck – Geschäftsführer vom Weltbild Verlag und ehemaliger GF von Affilinet geht mit Euch das Affiliate Business en detail durch.

Außerdem dabei sind: Matthias Postel (Web Analyse), sowie Dr. Torsten Schwarz uvm.

Erfahrungsberichte von Studenten

Das Feedback der Studenten über diesen Studiengang sagt mehr als tausend Worte. Andreas Bruckschlögl hat im Jahr 2011 erfolgreich den Studiengang abgeschlossen und gibt Euch Einblicke, wie er das Studium empfunden hat:

Andreas BruckschlöglHi, ich bin Andi und als Head of Linkbuilding bei Tandler.Doerje.Partner für sämtliche Linkaquisitions verantwortlich. Aktuell koordiniere ich ein Team aus zehn freiberuflichen Linkbuildern, krempel aber auch noch immer selber gerne die Ärmel hoch, und helfe aktiv mit, die besten Links für unsere Kunden ranzuholen.

Ich möchte euch kurz einen Überblick geben, warum ich mich für das Studium entschieden habe und was euch erwarten wird:

Wie jeder Abiturient stand auch ich lange vor der Entscheidung, wie ich nun weitermachen möchte: Entweder ich studiere, quäle mich durch den langwierigen, realitätsfernen Theorieteil und habe in ein paar Jahren den Bachelor in BWL oder ich mache das, was mir Spaß macht: Online-Marketing. Ich entschied mich natürlich für Zweiteres :-) So wurde aber von Niels und Marcus auf das BAW-Studium aufmerksam gemacht, und meldete mich schließlich für den Studiengang 2011 an.

Was erwartet euch?

Das Studium findet jeweils Freitags von 14:00 bis 19:00 Uhr und Samstags von 9:00 (!) bis 16:45 Uhr statt. Am ersten Tag gibt es bei jedem Studienstart eine Einführung von Herrn Prof. Dr. Lung, dem Direktor der BAW. Ich kann mich noch an folgende Sätze wahnsinnig gut erinnern: „In diesem Jahr, in dem Sie an der BAW studieren, wird sich viel verändern. Kein Stein wird mehr auf dem anderen stehen.“ Ich hörte mit einem Ohr zu und dachte mir: Logo, das sagt der sicher jedes Jahr, um die Studenten enthusiastisch zu stimmen….

Das Jahr ist vergangen und Herr Dr. Lung hatte komplett Recht! Es hat sich sowohl bei mir als auch bei meinen Kommilitonen in diesen 9 Monaten wahnsinnig viel verändert! Durch die BAW knüpft man wertvolle Kontakte zu Kommilitonen und Referenten, man gewinnt durch eine Agenturphase an Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, man lernt durch eine benotete Hausarbeit, wie man Marketing-Ideen richtig vor seinen Chefs präsentiert und wie man ein Jahr ohne viel Schlaf auskommt ;-)

Aus welchen Bereichen und in welchem Alter sind die Kommilitonen?

Das ist wirklich komplett gemischt. Meine Kollegen waren unter anderem von folgenden Firmen: Sky, Weltbild, eCircle, Payback, Adjug, Pro7, bayerischer Rundfunk, Antenne Bayern, Stadtsparkasse München, und viele weitere…
Die Kommilitonen sind auch unterschiedlich alt, so war in meinem Studiengang die Jüngste 20 Jahre alt, und absolvierte parallel ein Trainee-Programm. Der Älteste war über 40 und wollte sich beruflich weiterbilden.

Wie ist das Studium gegliedert und wie viel Klausuren schreibt man?

Zu Beginn gibt es ein 15-Wöchiges Grundstudium, wo ihr das lernt, was man als Onliner eigentlich nicht kennt. Wie man eine Marktforschung erstellt, Break-Even- Points ausrechnet, welche Druckvarianten es beim Print gibt, … Nach der ersten Hälfte des Grundstudiums schreibt ihr die erste Klausur, welche als einzige sehr nah an den Skripten orientiert ist. Da heißt es einfach: Zähne zusammen beißen und auswendig lernen! Zum Ende müsst ihr dann eine Hausarbeit anfertigen und dort eine Marketing-Idee auf maximal 5 Seiten so ausformulieren, dass ihr damit eure Chefs überzeugen würdet. Diese wird natürlich benotet und fließt in eure Endnote mit ein. Hier könnt ihr das zuvor übermittelte Wissen richtig anwenden :-)
Danach folgt das Vertiefungsstudium. Ab hier wird das Tempo etwas sportlicher und ihr bekommt teilweise an einem Tag drei verschiedene Vorlesungen mit geballtem Wissen. Dieses wird im Juli mit einer Klausur beendet, in der man einen Praxisfall bearbeiten muss.
Nach 4 Wochen Sommerferien geht es dann in den stressigsten Teil der BAW. Zuerst schreibt ihr eine Abschlussprüfun – in dieser müsst ihr wieder einen Fall bearbeiten, der zwar vorwiegend „onlinelastig“ ist, aber auch Wissen aus dem Grundstudium erfordert. Danach bildet ihr mit fünf Kommilitonen eine „BAW-Agentur“ und müsst innerhalb von acht Wochen ein komplettes Marketingkonzept entwickeln und am Ende vor den Kunden präsentieren. Zum Schluss des Studiums müsst ihr dann noch eine Diplomarbeit schreiben, welche 40-80 Seiten umfassen sollte.

Wie hat mir das Jahr gefallen und würde ich es noch einmal machen?

Ganz klar: Ja! Wie ihr aus den vorherigen Zeilen herauslesen konntet, ist dieses nebenberufliche BAW-Studium zwar kein Zuckerschlecken, aber ihr lernt extrem viel und habt während des Studiums auch wahnsinnig viel Spaß. Es gab bei uns beispielsweise zahlreiche „Get together“, an die ich mich mit einem breiten Grinsen erinnere :-)

Weitere Meinungen von anderen Studenten des Studienjahrgangs 2011. Es galt die Aussage zu vervollständigen:
Ich empfehle das BAW-Fachtstudium Dialog- / Onlinemarketing weil…..

  • Stefan Krimmer: "…es Praxiswissen auf kaum erforschten Gebieten in neben dem Beruf aufnehmbarer Form vermittelt.
  • Wolfgang Zeintlhofer: "…. hochkarätige Dozenten nicht nur Wissen vermitteln, sondern direkte Erfahrungen aus der Wirtschaft weitergeben."
  • Michaela Bacher-Maurer: "….es spiegelt den momentanen Stand am Markt wieder. Die Dozenten sind Spezialisten und nicht Leute, die vor Jahren ein Thema gelernt haben und sich nicht weiterentwickeln. Das „up-to-date-sein“ ist mit dem Studium voll erfüllt worden, jetzt heißt es dran bleiben und ein lebenlang lernen.

Hier noch ein Foto des Dialog- / Onlinemarketing Studiengangs nach den Abschlusspräsentationen mit Prof. Vögele, dem „Erfinder“ des Dialogmarketings.

Gruppenfoto des Studiengangs Dialog-/Onlinemarketing

Die Fakten des Studiums auf einen Blick

  • Start: 3.2.2012
  • Studiendauer: 12 Monate
  • Studienleiter: Robert Bidmon
  • Studienmanagerin: Lisa Muth
  • Studienzeiten: Freitag 14:00 bis 19:00 und Samstag 09:00 bis 16:45
  • Grundstudium: ca. 6 Monate
  • Vertiefungsstudium: ca. 6 Monate Online-/Dialogmarketing
  • Abschluß: Dialogmarketing Fachwirt BAW
    – offiziell anerkannt durch Wirtschaft, Wissenschaft, und auch international (siehe oben)
  • Studiengebühr: 7.900 Euro (übernimmt oftmals auch der Arbeitgeber)
  • Anmeldung:
    Über die Studienmanagerin Lisa Muth. 089-480909-24 oder aber gerne auch bei mir (via XING oder Facebook) oder Andreas Bruckschlögl (XING / Facebook)

Ich würde mich freuen Euch im Studiengang zu sehen!

Tak Niels

AdSense Optimierung

Niels Dörje Small-TeaserHey Jungs & Mädels! Ich bin´s, der Niels, Marcus´ neuer con-genialer Partner und Mitgründer von Tandler.Doerje.Partner. Nach 4 Jahren bei Google, und endlich auf der anderen Seite des Tisches, will ich auch mal ein wenig hier bloggen, und euch meine Sichtweise auf spannende Themen verraten.

Bei der AdSense-Optimierung geht es ganz einfach darum, die AdSense-Einnahmen pro Unique User zu steigern. Klingt trivial, ist es aber bei weitem nicht!

Struktur der KPIs für AdSense – (KPI = Key Performance Indicator)

Zunächst sollte geklärt werden, welche Kennzahlen AdSense-Optimierer überhaupt verwenden: Die zwei wohl wichtigsten Kennzahlen sind RPM (“Revenues per mille“, also die Einnahmen pro tausend Seitenimpressionen; dies wird in AdSense-Kreisen häufig auch eCPM genannt; eCPM steht dabei für “effectiveCost per mille“) sowie Eurocent-Payout pro Unique User pro Monat.

Vor allem letztere Kennzahl ist sehr hilfreich und erlaubt es, ähnliche Website-Typen miteinander zu vergleichen. Der RPM kann teilweise durch künstliches Erzeugen von Seitenimpressionen (etwa in Bildergalerien) verwässert werden. Seitenimpressionen können also von Site zu Site je nach Anwendung von Technologien, wie bspl. AJAX sehr stark variieren, und dabei den RPM entsprechend beinflussen, ohne dass dies in einem engen Zusammenhang mit der Qualität der AdSense-Implementierung steht. Die Kennzahl Eurocent-Payout pro Unique User pro Monat schafft hier jedoch Abhilfe. Um eine einheitliche Berechnungsmethodik für die Unique User sicherzustellen, werden die Unique User häufig aus einer Quelle genommen, wie zum Beispiel aus dem Doubleclick Ad Planner.

Definition des Revenue Upside Potentials für AdSense

Aus Verhältnis der oben genannten Zahlen lässt sich recht einfach das Upside-Potenzial berechnen. Wenn eine mit AdSense gut implementierte Nachrichtensite beispielsweise 5 Eurocent Payout pro Unique User pro Monat erreichen kann, und eine spezifische Nachrichtensite lediglich 2.5 Eurocent erreicht, dann kann man daraus schließen, dass die Einnahmen ungefähr verdoppelt werden können (Die Zahlen dienen selbstverständlich nur als Illustration und sind rein fiktiv!).

AdSense-Optimierer, von denen es mittlerweile ja einige am Markt gibt, sollten also einschätzen können, wie hoch der Eurocent Payout pro Unique User pro Monat einer gewissen Website überhaupt sein kann! Sollte diese Fähigkeit bei einem AdSense-Berater nicht gegeben sein, würde ich sehr vorsichtig sein, mit diesem zusammenzuarbeiten.

Erfolgsfaktoren für AdSense

Wichtig ist dann natürlich nicht nur, dass man das Upside-Potenzial richtig einschätzen kann, sondern auch, dass man
die Hebel (Parameter) richtig identifziert, und mit diesen das Potenzial entsprechend ausschöpft!

Die Hebel lassen sich ganz in zwei Bereiche gliedern:

  • Parameter, welche die Anzahl der Klicks steigern
  • Parameter, welche den Umsatz pro Click (oder den Cost-per-Click, kurz: CPC) steigern

Häufig beeinflussen Hebel sowohl Anzahl der Klicks als auch den CPC, in der Regel wird jedoch einer diesen beiden Bereiche stärker beeinflusst als der andere.

Hier die Parameter, die die Anzahl der Klicks beeinflussen:

  • Anzeigenplatzierung
  • Anzeigendesign
  • Websitedesign
  • Anzahl der Anzeigen
  • Anzeigenrelevanz

AdSenseOptimization Grid

Aus diesen Zusammenhängen ergibt sich für jeden Website-Typ ein AdSenseOptimization Grid, welches Website Betreibern eine eindeutige Checkliste liefert, welcher Parameter angewendet werden sollte um welchen Effekt zu erzielen.

Für jeden einzelnen dieser fünf Parameter, gibt es dann teils sehr umfangreiches Know-How, welches den Rahmen dieses Blogeintrages mehr als nur sprengen würde. Somit nur ganz kurz zur Platzierung und zum Design als Einblick:

Bei der Anzeigenplatzierung beispielsweise sehen wir, dass das “F-Pattern” im Großen und Ganzen auch für die AdSense-Implementierung gilt. Auch die AdSense-Heatmap stellt die effektiven Platzierung sehr gut dar. Bei der Optimierung des Anzeigendesigns gibt es zahrleiche Ansatzpunkte, vor allem für AdSense-Partner, welche flexibles JavaScript (hierbei handelt es sich um eine Spezialfunktion, welche für gewisse Konten unter gewissen Voraussetzungen von Google freigeschaltet werden kann, mit der man das Anzeigendesign etwas freier gestalten kann) verwenden dürfen:

  • Farben (Titel, Text, URL, Hintergrund, Rahmen)
  • Schriftart
  • Schrifgröße
  • Abstand zwischen den Anzeigen
  • Anzeigentext unterstreichen oder nicht
  • Anzeigen fettgedruckt darstellen oder nicht

Um hier das Optimum finden zu können, muss man im Endeffekt multivariate Verfahren anwenden. Steigerungen der Monetarisierung durch solche Tests im niedrigen bis mittleren zweistelligen Prozentbereich sind durchaus möglich!

Umsatz pro Click steigern bei AdSense

Um den CPC zu steigern gibt es natürlich einige Hebel, von denen ich aber hier nur zwei ganz kurz exemplarisch aufgreifen kann: AdSense-Partner sollten beispielsweise möglichst darauf achten, sowohl Text- als auch Image-Anzeigen zuzulassen. Sehr entscheidend (und von vielen AdSense-Partnern unterschätzt) ist die Bedeutung einer möglichst effektiven Channel-Struktur. AdSense-Channels können von Inserenten spezifisch gebucht werden. Grundsätzlich gilt somit: je effektiver man Channels erstellt, desto eher wird man von möglichen AdWords-Inserenten gefunden, und desto höher wird somit auch der entsprechende CPC sein.

Das Paradebeispiel: Eine Nachrichtensite sollte unbedingt darauf achten, dass die verschiedenen Ressorts jeweils mit AdSense-Channels versehen sind. Wenn ein AdWords-Inserent im Placement-Tool zum Beispiel nach “Reisen” sucht, erscheint unter Umständen dann auch der Channel des Reise-Ressorts der Nachrichtensite. Wäre der Channel nicht implementiert, würde die Nachrichtensite für diese Anfrage einfach nicht stattfinden, was sich ultimativ in niedrigeren CPCs niederschlagen würde. Im Endeffekt sollte der AdSense-Partner somit auch eine Art SEO für die AdSense-Channels (wobei in diesem Fall das AdWordsPlacement Tool die Suchmaschine ist) durchführen, um somit möglichst viele Buchungen zu erhalten. Somit wären wir ja doch wieder bei großen Thema SEO :-)

Auch bei der AdSense-Optimierung gilt die 80/20-Regel -> es sind in der Regel 20% der Hebel, welche 80% der Einnahmen bewirken. Das Interessante ist hier jedoch, dass sich die 20% der Hebel von Website-Typ zu Website-Typ teils sehr stark unterscheiden! Das angesprochene Optimieren der Channel-Struktur ist beispielsweise für Nachrichten-Sites sehr entscheidend, für eine Preisvergleich-Site interessanterweise wiederum eher weniger.

AdSense Beratung

Eine guter AdSense-Berater sollte die wichtigen 20% der Hebel je nach Website-Typ im Schlaf runterbeten können, und sollte, wie erwähnt, meines Erachtens auch Potenzial-Abschätzungen über die Kennzahl Eurocent Payout pro Unique User abgeben können. Es gibt leider im nordeuropäischen Raum m.E. nur wenige wirklich exzellente AdSense Berater. Falls ihr einer seit, dann könnt ihr Euch gerne bei mir melden :-)

Hellas
Euer Niels

Universal Search: A walk through the Lab | Google Squared

Niels Dörje Small-TeaserHey Jungs & Mädels! Ich bin´s, der Niels, Marcus´ neuer con-genialer Partner und Mitgründer von Tandler.Doerje.Partner. Nach 4 Jahren bei Google, und endlich auf der anderen Seite des Tisches, will ich auch mal ein wenig hier bloggen, und euch meine Sichtweise auf spannende Themen verraten.

Die Familie ist beim Golfen ich schaue auf das hellenische Meer und bin mir sicher den richtigen Augenblick gefunden zu haben um den nächsten Artikel zu schreiben. Vielen Dank für eure Comments und sonstigen Ermunterungen, weiter & tiefer in das Thema Universal Search einzutauchen – Universal Search (Blended Search) = Media Search + VerticalSearch.

Nach meinem letzten Artikel habe ich mir gedacht, dass ein Post über ein Google Labs Projekt sicherlich noch spannender für euch wäre, als vieles andere über die altbekannten Universal Search Indices Images, Local oder auch Maps etc.

Aus diesem Grund widme ich mich heute dem Thema Google Squared. Google Squared ist wahrscheinlich das zukunftsweisenste Projekt zum Thema Universal Search oder auch Vertical Search! Also ab heute DAS Thema aller Universal Search Experten :-)

Kürzlich auch im offiziellen Google Blog kurz nebenbei erwähnt – Sehr nett wie Google versucht, einem ihrer Kernprojekte im Bereich Vertical Search, nebenbei immer wieder eine Plattform zu geben.

Schon alleine die Grundidee von Google Squared ist sehr mächtig. Mindestens genauso mächtig wie Google Maps, Google AdSense oder auch Android. Google Squared ist der Versuch im Lab beliebige Datensätze zu strukturieren, und entsprechend miteinander in Beziehung zu bringen.

Google Squared ist schlichtweg Vertical Search in jedem x-beliebigen Thema! Und das auch noch sprachlich, wie auch technologisch skalierbar. Faszinierend, aber durchaus auch ein wenig furchteinflößend, also wie fast immer, wenn eine Google´sche Ideen richtig gut ist!

Das Wesen von Google Squared

Es gibt unter Google.com/Squared viele Beispiele von Verticals bei denen die entsprechenden Attribute in Relation zu einander gebracht werden. Ein sehr nettes Beispiel ist sicherlich das Squared zum Thema Hunde. Hierbei kann man Hunderassen alle möglichen Attribute zuordnen, so als ob man ein riesiges Excel-Sheet, mit unendlich vielen Felder diese Hundrasse betreffend aufzieht. Google ordnet hierbei einer Hunderasse, Größe, Felllänge, Fellfarbe, durchschnittliche Lebensdauer genauso gut zu, wie auch individuelle Charakter Eigenschaften oder der Paarungszeitraum.

Google Squared ist der Versuch jedwedes Thema zu strukturieren und dies einfach und für jedermann erfassbar zu machen – länderübergreifend und sprachbarrierenfrei. Eine wie ich finde geniale Idee. Ich liebe dieses Projekt!

Welche Rolle spielt der Besitzer der Information in diesem Projekt für Google?

Ich finde es bei Google´s Business Approach immer klasse, wenn Google seine Postitionierung als weltweit führende Suchmaschine nicht verlässt. Es geht darum dem User das beste Ergebnis zu liefern, und ihm entsprechend zu sagen, auf welcher Webseite das für ihn beste Ergebnis zu finden ist!

Bei Google Squared ist der Content Owner der Information sehr weit in den Hintergrund gerutscht, wie auch die Verlinkung als klarer Hinweis für den User (“Hier musst Du klicken, um das beste Ergebnis zu finden“). Dieser Grundaufgabe wird Google bei diesem Projekt, in der jetzigen Form, nicht mehr gerecht. Es wird dem User suggeriert, dass die Information von Google sei, bzw. er sich nicht mehr im Web weiter umschauen müsse.

Google Squared Screenshot 1
(Beispiel Google Squared für “Hotel Hamburg“)

Google Squared Screenshot 2
(Beispiel Wii Games)

Meiner Meinung nach, ist dieses Verhalten gleich doppel unsmart. Zum einen verlässt Google damit seine Positionierung als Suchmaschine, die anderen Seiten User & Besucher bringt, und zum anderen werden die Content Partner mehr und mehr ihre Lust verlieren Google strukturierte Daten zu liefern.

Wie kommen die Daten in Google Squared?

Die Daten werden zu einem sicherlich sehr geringen Teil ganz klassisch von Google gecrawlt, vor allem durch diverse Sitemaps, bei denen Google strukturierte Daten geliefert bekommt. Diese können zum einen aus dem Local Business Center (Maps), Google Merchant Center (Product Search), oder auch aber auch aus den Media Search Sitemaps von Google Images und/oder Google Video generiert werden. Last but not least geht es um das beste Mapping dieser strukturierten Datensätze, egal aus welcher Datenquelle auch immer. Natürlich kann der einzelne User seine Information auch direkt bei Google Squared eingeben, also genau dieselbe Logik, wie bsol. bei der Eingabe von Bewertungen auf Google Maps über den eigenen User Account.

Somit gibt es 4 Wege seine eigenen Daten in Google Squared angezeigt zu sehen:

      1. Klassisches Crawling
      2. Google Sitemaps, News, Image, Video
      3. XML Datenfeed wie z.B. Maps, Merchant Center (Base)
      4. Einzeleingabe von Daten durch den Enduser

Gibt es Blended Search Ergebnisse von Google Squared?

Mir ist weltweit kein einziger Fall einer Google Squared OneBox bekannt. Ich bin mir aber sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Google der Meinung ist, dass es auch diverse Google Squared Ergebnisse gibt, die es wert sind angezeigt zu werden.

Erfolgsfaktoren von Google Squared

Der Erfolg von Google Squared hängt von zwei Kernfaktoren ab -> Erstens, ob es Google gelingt den „wisdom of the crowd“ für sich zu aktivieren, d.h. den User zur Direkteingabe von Informationen zu bewegen, und zweitens, ob und wie lange die Google Content Partner strukturierte Datensätze noch an Google liefern werden / wollen.

Wieso eigentlich Google Squared?

Squared bedeutet im amerikanischen Englisch ja „quadriert“. Ich denke, dass der Ideengebende Google Engineer damit andeuten wollte, dass es um Quadrate, und somit Datenbankfelder geht, die in einer beliebigen Reihenfolge dargestellt werden können.

Der Name “Squared” ist sicherlich sehr smart gewählt, insbesondere wenn man sich vor Augen hält, welche Arten von Verticals schon heute auf Google Squared angezeigt werden. Es gibt ja bereits Squared Ergebnisse für Hotels, Autos, Haustiere etc. Und es ist sicherlich sehr schlau, wie bei so vielen neuen Projekte von Google, das Kind nicht gleich beim Namen zu nennen. Google Hotel, Google Auto oder Google Reisen würde ja sicherlich viele Diskussionen aufwerfen, die man beim Aufbau eines neuen Produktes gar nicht gebrauchen kann! Ein schönes Beispiel ist hier auch die kürzliche Umbenennung von Google´s Local Business Center in Google Places.

Nun aber ein strategischer Gedanke zu SEO im Universal Search Bereich, und die Beantwortung der Frage, „Wieso ist Index SEO anders zu bewerten als Universal Search SEO?

Nachdem sich nun alle SEOs & OnlineMarketer weltweit die besten Wege überlegt haben, um den Google Index für sich zu nutzen, und somit am meisten Traffic gewinnen zu können, scheidet sich nun wirklich so langsam die Spreu vom Weizen! Als SEO ist der Aufbau einer uniquen Domain zwar das große Ziel, aber oftmals ist erst einmal die kurzfristige Trafficgewinnung viel wichtiger! Dies trifft auch für die Index-Optimierung eines StartUps, oder den auch Webauftritt einer Old Economy Company zu :-)

Bei Universal Search ist dies allerdings anders. Um dies zu veranschaulichen ist ein kurzer Blick auf Product Search sinnvoll. Die Domain, d.h. der Absender, tritt zunächst in den Hintergrund. Google übernimmt in einer tieferen Suchebene die Suche, und steuert durch die Product Search OneBox auf der ersten SERP den Traffic auf diesen neuen Vertical. Es geht also nun vielmehr darum, daß das Produkt entsprechend optimiert wird, und nicht die Domain an sich. In Zukunft zählt also nicht nur eine gute Website mit guter Struktur und guter User Experience, sondern auch der Feed, den man Google strukturiert zur Verfügung stellt. In einigen Bereichen ist SEO im Vertical bereits weit wichtiger als im klassichen Index! Also macht euch jetzt in diesem Bereich fit, denn wie so oft, ganz auch nur ein wenig zu spät, gerade in diesem Bereich viel zu spät sein!

Hellas :-)
Euer Niels

Mehr Transparenz für AdSense Publisher

Niels Dörje Small-TeaserHey Jungs & Mädels! Ich bin´s, der Niels, Marcus´ neuer con-genialer Partner und Mitgründer von Tandler.Doerje.Partner. Nach 4 Jahren bei Google, und endlich auf der anderen Seite des Tisches, will ich auch mal ein wenig hier bloggen, und euch meine Sichtweise auf spannende Themen verraten.

Oft habe ich mir als Business Development Manager bei Google den letzten Jahren gewünscht, dass der Revenue Share der AdSense Umsätze nicht unter non-disclosure fällt. Dies hätte mir einige Diskussionen erspart. Und nun diese offene Nachricht seitens Google. Endlich ist es raus – Danke Google :-)

Google hat nun seit der Einführung von Google AdSense erstmals den Umsatz Split zwischen Partner und Google offengelegt. Google zahlt den Bärenanteil der Werbeeinnahmen bei AFC, AdSense for Content, an die Partner aus. 68% der Revenues pro Click gehen laut Google Blog an die Partner in aller Welt. Bei AFS, AdSense for Search, schüttet Google immerhin noch immer 51% aus, was bei der hervorragenden Qualität der Clicks für den Advertiser ebenfalls sehr fair ist.

Was heißt dies für die Partner?

Die jahrelange Kritik der großen und kleinen AdSense Partner ist nun ein für allemal vorbei. Obwohl man als versierter Onliner, Webmaster oder auch Verleger schon in den vergangenen Jahren den Rev Share anhand der Quartalsberichte mehr oder weniger berechnen konnte ist es nun amtlich und somit unbedingt in der laufenden Frienemy – Is Google Friend or Enemy – Diskussion mit zu berücksichtigen.

Jeder der AdSense in seine Website integriert, und das kann wirklich jeder auf der ganzen Welt mit einigen wenigen Clicks, wird für die kostenlose Einbindung extrem fair vergütet. Meines Erachtens gibt es nur wenige Online Werbeprogramme auf der Welt, die einen so fairen Share anbieten.

Es gibt nur wenig bessere Perfomance Monetarisierung als Google AdSense. Die 4 Erfolgsfaktoren – Größe der Advertiser Base, Bid Management auf Click Basis, variable Werbeformate (Text Ads, Display Ads, Video Ads), und der hohe Rev Share machen das System einfach unschlagbar.

Was heißt das für Google?

Dieser Schachzug ist unglaublich smart von Google. Google ist in vielen Punkten und Themen in der Diskussion, und das besonders in Deutschland. Oft wird das Thema Google sehr kritisch durch die Medien getrieben, wie bspl. hervorragend bei der derzeit laufenden Street View Diskussion ersichtlich. Jetzt lüftet Google das „Geheimnis“ des Rev Shares und eines wird klar -> Millionen von Webmastern und Verlegern verdienen durch Google Werbegeld an die sie sonst nur über Affiliate Programme kommen könnten. Und das noch mit einem sehr hohen Share! Sehr spannend ist, dass gerade die großen Medienhäuser von Schibsted in Norwegen über Hubert Burda Media, Holtzbrinck, Axel Springer bis hin zu Ringier alle Umsätze über AFC und / oder AFS machen, wie man unschwer auf den Websites sehen kann. Gleichzeitig bekommen Sie Traffic kostenlos durch den Google organic Index, Google News und natürlich Maps. Sie integrieren Google Maps und Analytics umsonst in ihre Webseiten und sollten meiner Meinung nach einmal genauer reflektieren, wie stark auch ihr Geschäft von Google profitiert. Ich würde empfehlen sich dann auch dementsprechend in Diskussionen in und um Google zu verhalten und nicht auf Medientagen, Foren und Paneln mit den Wölfen heulen, weil´s halt opportun ist.

Ich bin sehr gespannt wie viele Medien diesen offenen Rev Share in ihren Printprodukten abdrucken werden und einfach mal sagen: Danke Google. Das ist fair.

Vielleicht haben ja ein paar von euch meinen Vortrag “Google Adsense Optimisation” auf der A4Uexpo hier in München gesehen, bei dem ich zusammen mit meinem ehemaligen Kollegen bei Google & AdSense Evangelist Walter Palma Optimierungstipps für die Einbindung von Google AdSense gegeben habe. Dazu wird es hier bald noch einen seperaten Blogpost geben, indem ich euch die wichtigsten Tipps zur Optimierung der AdSense-Integration auf euren Seiten nochmal in schriftlicher Form aufbereiten will.

Google´s Universal Search

Niels Dörje Small-TeaserHey Jungs & Mädels! Ich bin´s, der Niels, Marcus´ neuer con-genialer Partner und Mitgründer von Tandler.Doerje.Partner. Nach 4 Jahren bei Google, und endlich auf der anderen Seite des Tisches, will ich auch mal ein wenig hier bloggen, und euch meine Sichtweise auf spannende Themen verraten.

Nach nun mehr als vier Jahren bei Google, ist die externe Betrachtung des Google Organismus noch faszinierender. Meine Szenerie hat sich geändert, so nehme ich alle Entwicklungen bei Google & Co nun vielmehr aus der Sicht des SEOs / Website Owners wahr (mit & Co. sind natürlich Facebook, Youtube und Zappos gemeint, und nicht etwa Bing und Yahoo).

Johannes, Mr. Sistrix, spricht in seinem letzten Post mit dem Titel „Google will Deine strukturierten Daten“ ein sehr spannendes Thema an, dessen Dimension und Chancen bis heute nur wenige gesehen, geschweige verstanden haben.

Zunächst glaube ich grundsätzlich, dass der Begriff Universal Search bzw. BlendedSearch eigentlich völlig falsch gewählt ist. Wenn man sich die 14 BlendedSearch One Boxen im deutschen Index so anschaut, liefern diese schlichtweg das bessere Ergebnis für den User in einem spezifischen Themenfeld, ergo -> klassische VerticalSearch. Die prominentesten Beispiele sind sicherlich Google Maps, Google Image Search, Google Finance und Google ProductSeach (früher Froogle). Es sollte eine einheitliche Diskussionsbasis geschaffen werden. Nachdem ich unzählige Erörterungen von selbst ernannten Universal Search Experten in den letzte Wochen verfolgt habe, sehe ich einen dringenden Bedarf, als llererstes den VerticalSearch / UniversalSearch Bereich für Diskussionen erklärend zu strukturieren und aufzuräumen.

Die verschiedenen Typen von Google´s VerticalSearch

Bei diesem Typ zeigt Google dem User unterschiedliche Media Formate als Ergebnis an. Hierzu zählen Ergebnisse von Google Books genauso wie YouTube, Images oder Blogs. Diese Gruppe sollten wir Google´s Media Search nennen. Dieser Typ bringt für den User klasse Ergebnisse, bei dem der User in Wirklichkeit einfach nur ein anderes Format ausgespielt bekommt. Die möglichen Wege um in dieser Media Search stattzufinden sind total unterschiedlich. Ganz zu schweigen von der Logik, wann welche OneBox im Index getriggert wird, oder auch eben nicht.

Aber wir sind noch beim aufräumen und strukturieren… Der andere Typ sind die klassischen Verticals wie Finanzen durch Google Finance, lokale Suche durch Google Maps, Nachrichten durch Google News, oder aber auch die Produktsuche durch Google ProductSearch.

Dies ergibt 2 unterschiedliche Typen: Media Search und VerticalSearch

Aber wie bekomme ich nun meinen Content in die einzelnen Verticals? Eigentlich sind es immer die gleichen Mechanismen – durch direktes Crawling, dem Einsatz von Sitemaps oder aber der Lieferung von XML Feeds an Google.

Die spannende Frage lautet nun, was ist der Unterschied zwischen der Lieferung der strukturierten Daten durch Feeds – heute, und in der Vergangenheit durch Google Base? Ich würde sagen eigentlich garnichts! Aber irgendwie fühlt es sich anders an… Wieso? Google´s ProductSearch ist sicherlich langfristig nicht ganz einfach für alle Shopping Portale, also in Hinsicht auf die Aggregation der entsprechenden Produktdaten. Auf ProductSearch kommt nun alles zusammen, was sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Neben Reviews des Produktes, findet man nun auch Bewertungen von den Sellern (a la ebay), und kann Preise bequem vergleichen. Als Retailer ist somit ProductSearch sicherlich eine strategische Herausforderung, denn viele der heutigen deutschen Angebote liefern dem User auch nicht viel mehr Nutzen & vor allem added Value.

Ich bin der Meinung, dass jeder Vertical seine eigenen Spezialisten Angebote hat, und auch immer haben wird. Die Website muss schlichtweg mehr Nutzen liefern als Google´s Verticals.

Es fühlt sich also anders an, weil sich die Angebote von Ciao, billiger.de und guenstiger.de nur noch wenig differenzieren. Jetzt kommt die Gretchenfrage -> „Soll ich nun meinen Feed strukturiert an Google liefern oder nicht?

Ich bin der Meinung man sollte das – System Google – für sich selbst optimal nutzen. Alle profitieren von Google mindestens genauso, wie sie Google inzwischen zu groß und mächtig finden. Das geniale an dem System ist doch, dass Google niemanden zwingt irgendetwas zu tun – nicht den User, nicht den Advertiser, nicht den „strukturierte Daten Feed Lieferant“ und schon gar nicht den SEO :-)

Wenn es mein Ziel ist, kurzfristig Traffic aus den entsprechenden Verticals zu ziehen, dann ab mit den Daten durch die Schnittellen zu Google, und ganz smart anfangen zu optimieren. Die Optimierungsvariablen in den Verticals sind sehr unterschiedlich.

Wenn ich aber etwas langfristiger denke, und das wird in dem Land der Dichter und Denker ja glücklicherweise sehr oft und gerne gemacht, dann kann man auch zum Schluss kommen gerade keinen Feed zu liefern. Ein Beispiel: Ich besitze den größten Fliesenshop im Netz in Denmark und meine Sichtbarkeit im dänischen Index ist tip top. Ich bin immer „front page material“ und Traffichappy. In Google ProductSearch gibt es nur ein sehr spärliches Angebot zu Fliesen, und auch die ProductSearch One Box wird kaum getriggert. Frage: Soll ich nun meinen Datenfeed in ProductSearch einspielen? Ich würde sagen nein!

Aber wieso will Google eigentlich Daten in strukturierter Form, und was heißt dies für die Optimierung? Strukturierte Daten an Google zu liefern ist eigentlich nichts wirklich Neues, und in Wirklichkeit nur eine andere Form der Suchmaschinenoptimierung. Wir kennen das ja von der Base Schnittstelle. Der Vorteil für den Content Owner ist, das der Inhalt komplett und gut strukturiert, sowie in hoher Qualität auf den Google Properties abgebildet wird. Die Unwägbarkeiten des Crawlings werden somit komplett eliminiert, und man ist wesentlich schneller im Index. Aber worum geht es eigentlich wirklich? Der Sichtbarkeitsindex wird weiter erhöht und als Gegenwert für die strukturierten Daten erhält der Content Owner Free Traffic. Das ist ein guter Deal für alle Beteiligten -> den ContentOwner, Google und den SEO :-)

Content Owner sollten sich jedoch bewußt sein, daß diese Art der Datenlieferung Google in die Lage versetzt, noch brillantere Produkte zu entwickeln, und ich denke, daß gerade ProductSearch eines der besten Beispiele hierfür ist. Wenn man diesen Pfad der Datenlieferung an Google jahrelang beschritten hat, und Traffic for free genossen hat, sollte man sich dann später nicht beschweren, wenn Google seinem Auftrag folgt, dem Suchenden die jeweils besten SERPs liefern zu wollen. Im Vergleich zu früher ist das beste Ergebnis allerdings unter Umständen nicht mehr eine Website, sondern bspl. direkt die entsprechenden Produkte.

Aber egal wie man es auch dreht, Google ist ein offenes System, von dem viele profitieren. Meine Empfehlung bleibt nach wie vor: Use the Google System as the system uses you.

Ich könnte stundenlang weiterschreiben zu diesem schönen Thema, aber für heute ist erstmal genug. Ich glaube ein Blick ins Google Lab wäre bspl. sehr passend … vielleicht ja beim nächsten Mal :-)
Bleibt im loop! Euer Niels