Marcus Tandler | Mediadonis | Just another Online-Marketing Superhero
 

Archive for 2011

SEOktoberfest 2011 – The Movie

SEOktoberfest 2011 was amazing!
You may have heard some stories & rumors.
You may have seen the pictures.
Now, it´s finally time for the movie -> SEOktoberfest 2011 – The Movie

enjoy :-)
(best watched fullscreen & speakers turned up loud!)

I realize, that it looks as if we would only drink & party, but it´s in fact the conference part, that everyone agrees to not talk about, which makes SEOktoberfest so fantastic and unique (and well, also worth the 5.000€ price tag :-) …)

A huge thanks to all the experts & attendees for making SEOktoberfest 2011 the best SEOktoberfest ever.
Thanks to our Videomaster Rübi for this awesome movie.
And of course, also a big thanks to the girls – former Miss October Playmate Anna, former Miss September Playmate Sandra, former Playmate of the Year 2010 Anna-Maria, former Playmate of the Year 2007 Juliane, former Miss January Daniela & her little sister Isabella, and of course Miss October 2011 Playmate Katharina – we´ll all cross our fingers for you at the upcoming election for Playmate of the Year 2011!

You better get ready for the 5th year anniversary of SEOktoberfest!
See ya next year :-)

Merry Christmas everyone & a great start into an exciting and prosperous new year 2012!

Betrunken Gutes Getan | #SEOsForCharity-Event erzielt Rekordergebnis von 22.421 Euro!

Etwas kurzfristig hat ja letzten Freitag unser Betrunken Gutes Tun #SEOsForCharity Event stattgefunden. Der Betrunken Gutes Tun Event blieb die letzten drei Jahre lediglich Münchner SEOs & Online Marketern vorbehalten, aber dieses Jahr fand der Event zum ersten Mal deutschlandweit, in fünf bundesdeutschen Großstädten als Charity-Battle statt.

Die Münchner Trunkenbold Fraktion, im letzten Jahr noch mit einem Traum-Spendenendergebnis von 7.000 Euro (!), galt es zu schlagen, und vor allem die Berliner, rund um die beiden Chief Trunkenbold Officer Evert und Marco, wollte den ersten Charity-Battle dieser Art unbedingt für sich entscheiden.

Nur Petrus schien das feucht-fröhliche Weihnachtsmarkt-Treiben nicht unterstützen zu wollen, und machte vor allem den Münchnern und Nürnbergern mit Orkan Joachim einen dicken Strich durch die Rechnung. Während die Nürnberger, rund um CTO Markus, ihren Event einfach um einen Tag, auf den Samstag verlegt haben, trotzten die Münchner Wind & Wetter, sowie diversen wegen Sturmwarnung geschlossenen Weihnachtsmärkten, und fanden am Ende doch einen Weihnachtsmarkt, der vorweihnachtlichen Glühwein-Genuss ermöglichte. Zwar kamen deutlich weniger Trunkenbolde, als im vornherein angemeldet, aber um die 60 Münchner Trunkenbolde kämpften wacker, um trotz der nicht optimalen Startbedingungen dennoch Berlin Paroli zu bieten.

Aber auch Hamburg mit Ihren CTOs Christoph & Flo von TRG und Olaf, sowie die SEOs aus der Köln / Bonn´er Region, rund um SEODay Veranstalter Fabian & Hanns vom SEO-Tool Anbieter Sistrix, ließen sich nicht vom miesen Wetter abschrecken, und tranken fleissig Glühwein, um möglichst viele Spenden für die von ihnen unterstützten Charity-Organisationen einzusammeln.

Hier nun das offizielle & amtliche Endergebnis ->

5. Platz: Nürnberg

Getrunkene Glühwein

150

Goldene Trunkenbolde 4
Sonst. Spenden 0 €

Wir gratulieren den Nürnbergern, und der von ihnen unterstützen Charity Martin Luther Haus für Kinder, zu einem Gesamt-Spendenergebnis von 600 Euro!


4. Platz: Hamburg

Getrunkene Glühwein

371

Goldene Trunkenbolde 6
Sonst. Spenden 0 €

Wir gratulieren den Hamburgern, und der von ihnen unterstützen Charity Sternenbrücke, zu einem Gesamt-Spendenergebnis von 2.226 Euro!


3. Platz: Köln / Bonn

Getrunkene Glühwein

300

Goldene Trunkenbolde 5
Sonst. Spenden 900 €

Wir gratulieren den Kölnern & Bonnern , und der von ihnen unterstützen Charity Förderverein für krebskranke Kinder e.V., zu einem Gesamt-Spendenergebnis von 2.400 Euro!


Geteilter 1. Platz: München

Getrunkene Glühwein

350

Goldene Trunkenbolde 10
Sonst. Spenden 4.435 €

Wir gratulieren den Münchnern, und den von ihnen unterstützen Charities Münchner Tafel, alipes e.V. und Amazonica, zu einem Gesamt-Spendenergebnis von 7.935 Euro!

Lieben Dank auch die zahlreichen zusätzlichen Spenden u.a. durch die Münchner DJ Legende Jens, Xandi, uvm. Und natürlich auch einer anonym verbleibenden Affiliate-Agentur, die satte 3.985 Euro (!) extra gespendet hat, damit München noch in letzter Minute mit den Berlinern gleichziehen konnte!


Geteilter 1. Platz: Berlin

Getrunkene Glühwein

529

Goldene Trunkenbolde 15
Sonst. Spenden 0 €

Wir gratulieren den Berlinern, und den von ihnen unterstützen Charities NCL Stiftung (die übrigens gerade für den Aspirin Sozialpreis nominiert sind – abstimmen!), Björn Schulz Stiftung und Cape Town Kids, zu einem Gesamt-Spendenergebnis von 7.935 Euro!

Wirklich unglaublich, was Evert & Marco in Berlin auf die Beine gestellt haben -> die meisten Trunkenbolde (Gerüchten zufolge ist AKM3 recht kurzfristig noch mit 40 Mädels & Jungs aufgetaucht!), die meisten Goldenen Trunkenbolde, und auch am meisten getrunkene Glühwein – damit sind die Berliner offiziell der Sieger der Herzen 2011 – lieben Dank Jungs!


Aber auch Betrunken Gutes Tun T-Shirts wurden fleissig bestellt – insgesamt wurden 53 T-Shirts bestellt (!) – womit nochmal zusätzlich 1.325 Euro ins Spendenergebnis miteinfließen. Der Erlös aus den T-Shirt Verkäufen wird selbstverständlich auf alle neun unterstützen Charities gleichmässig verteilt!

Nürnberg

600 €

Hamburg 2.226 €
Köln / Bonn 2.400 €
München 7.935 €
Berlin 7.935 €
T-Shirt Erlöse 1.325 €

Ok, jetzt ist ein kleiner Trommelwirbel angesagt… *TrommelTrommelTrommel*…

Damit beläuft sich das offizielle Endergebnis aller Spenden auf insgesamt 22.421 Euro !!!

Wirklich ein unglaubliches Ergebnis! Vielen lieben Dank an alle Chief Trunkenbold Officer, Trunkenbolde, Goldenen Trunkenbolde, Silbernen Trunkenbolde, sowie jeden, der via Twitter, Facebook, oder wie auch immer mitgeholfen hat, den Event so kurzfristig zu promoten! Ihr seid echt der Hammer!!

Keine Angst, nächstes Jahr werden wir das Ganze etwas zeitiger ankündigen, um noch mehr Städten die Möglichkeit zu geben, mit um die Wette for Charity zu trinken! Nächstes Jahr gilt es dieses unglaubliche Ergebnisse noch zu toppen :-)

In diesem Sinne euch allen ein frohes Weihnachtsfest & einen tollen Start in ein erfolgreiches Jahr 2012!

Betrunken Gutes Tun

#SEOsForCharity

UPDATE: Bei Hamburg kamen insgesamt noch 176 Euro zusätzliche, vor Ort eingesammelte, Spenden hinzu, womit das Gesamt-Spendenergebnis auf € 22.597 ansteigt. Und Karl Kratz legt nochmal nüchtern nach, und rundet diesen Gesamtbetrag auf 23.000 Euro auf! Sehr cool – lieben Dank Karl!

Glücksspiel bleibt Glücksspiel

Über einen neuen Glücksspielsstaatsvertrag, den kein Mensch braucht, über ein Urteil, dass die Vermittlung von Pferdewetten im Internet untersagt und die Erkenntnis, dass Sieger beim Texas Hold´em einfach nur Glück haben.

Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Marc Laukemann

Es ist noch nicht solange her, da habe ich an dieser Stelle über den neuen Glücksspielstaatsvertrag von Schleswig-Holstein berichtet. Trotz zahlreicher offener Fragen schien es so, dass sich die Schere zwischen gesetzgeberischer Regulierungswut und tatsächlichen Marktgeschehen langsam schließen könnte.

Neuer Vertrag neuer Ärger

Aber das Imperium in Form der übrigen 15 Bundesländer schlug zurück:

Gestern haben mit Ausnahme Schleswig-Holsteins die Regierungschefs der Bundesländer am gestrigen Tage (15. Dezember) in Berlin den geänderten Glücksspielstaatsvertrag unterzeichnet.

Darin ist folgendes geregelt:

  • Im Bereich der Sportwetten sollen 20 private Wettanbieter für einen Zeitraum von zunächst sieben Jahren länderübergreifende Konzessionen erhalten.
  • Bei den Lotterien bleibt es beim staatlichen Veranstaltungsmonopol.
  • Für Casinospiele einschließlich Poker gilt auch in Zukunft die Begrenzung des Angebots auf die Spielbanken.
  • Die 15 Länder hatten zu Protokoll gegeben, dass die Zuleitung an die Parlamente zur Ratifizierung des Vertrages erst erfolgen soll, wenn eine Notifizierung des Vertrages durch die Europäische Kommission erfolgt ist.
  • Schleswig-Holstein hat den Staatsvertrag nicht unterschrieben, da es bereits ein eigenes Glücksspielgesetz im Landtag verabschiedet hat. Es tritt am 1. Januar in Kraft. Das Gesetz hält am staatlichen Lottomonopol fest, öffnet den Markt aber privaten Anbietern von Online- Sportwetten, -Poker und auch den Online-Vertrieb von Lotto.

Alles bleibt unklar

Gegen die Neuregelung des Staatsvertrages sind von verschiedenen namhaften Juristen bereits verfassungs- und europarechtliche Bedenken vorgetragen worden. Betandwin hat bereits eine Bewerde vor der EU-Kommission angedroht.
Vor Gericht wird noch über die Wirksamkeit der alten Verträge gestritten. Auch hier besteht wenig Einigkeit.

Es dürfte sehr zweifelhaft sein, ob die Neuregelung eine längere Lebensdauer hat als die letzten Staatsverträge zum Glücksspielrecht.

In jedem Fall bleibt es zunächst bei strengen gesetzlichen Restriktionen und viel Arbeit für die Anwälte.

BGH bestätigt Glücksspielstaatsvertrag

Die Frage der rechtlichen Zulässigkeit von Glücksspiel war zuletzt wieder Thema einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes (Urt. v. 28.09.2011 – I ZR 93/10 – Pokern im Internet). Der Gerichtshof hat – wenig überraschend – darin zunächst das bestehende Verbot der Verbreitung von Glückspiel im Internet als mit deutschem Verfassungs- und Europarecht vereinbar angesehen.

Neues Urteil Vermittlung von Pferdewetten im Internet unzulässig

Bemerkenswert ist die Entscheidung in anderer Hinsicht:

Auf den Einwand der Kritiker des Glücksspielstaats, wonach eine willkürliche Ausnahme von der Beschränkung der Tätigkeit der Wettannahme im Internet für Pferdewetten bestünde, weshalb der gesamte Glücksspielsstaatsvertrag inkohärent und damit unwirksam sei, kontert der BGH mit einer überraschende Aussage: Danach sei zwar die telefonische und telegrafische Vermittlung von Pferdewetten zulässig; Pferdewetten dürften aber nicht über das Internet angeboten oder vermittelt werden.

Die Tatsache, dass viele Aufsichtsbehörden dies anders gesehen haben und daher gegen private Pferdewettvermittler im Internet nicht eingeschritten seien, ändere hieran nichts.

Für die unmittelbare Zukunft ist daher mit neuen Verbotsverfahren der Aufsichtsbehörden und Abmahnungen zu rechnen.

50-Cent-Gewinnspiele sind zulässig

Nur nebenbei erwähnt der BGH in derselben Entscheidung, dass sogenannte zufallsabhängige Call-in-Gewinnspiele gegen Entgelt, die im Internet, Fernsehen oder Radio veranstaltet (wie früher bei 9Live) werden und bei denen Teilnahmeentgelte von höchstens 0,50 € verlangt werden, glücksspielrechtlich zulässig sind. Problematisch beurteilt der BGH nach wie vor Gewinnspiele, wenn der Spieler dazu angeleitet wird, häufig oder mehrfach seinen Einsatz zu erbringen.

Die Rechtsfolgen dieser Aussage sind noch gar nicht endgültig absehbar. In jedem Fall besteht hier Raum für neue Gewinnspielmodelle.

Die BGH-Richter: Bluffen ist Glück

Schließlich führt der BGH aus, Poker in der Variante “Texas hold’em” sei ein Glücksspiel gemäß § 3 Abs. 1 GlüStV, weil der Gewinn überwiegend vom Zufall abhänge. Denn der Gewinn eines Spielers richte sich danach, ob seine Mitspieler früher ausstiegen als er und welche Karten sie letztlich offenlegten. Auch der Erfolg eines Bluffs sei aus der Sicht des Spielers, der dieses Mittel nutze, von der ungewissen Reaktion der Mitspieler abhängig. Zwar stünden die im Falle des Showdowns schließlich aufzudeckenden Karten bereits vorher fest, der jeweilige Spieler könne davon aber keine sichere Kenntnis haben.

Diese Aussage halte ich für völlig verkehrt. Erfolgreiches Bluffen im Poker hängt genauso von der Geschicklichkeit des Spielers ab wie in anderen Sportarten (z.B. beim Elfmeterschießen im Fußball).

Für die Zukunft wird man – wenn man zulässiges Onlinepoker anbieten will – die Spielregeln so ausgestalten müssen, dass die Geschicklichkeit im Vordergrund steht. Beim Duplicate Poker, einer Variante in der Deutschland bekanntlich dieses Jahr Pokermanschaftsweltmeister geworden ist, ist dies in den U.S.A. bereits anerkannt. Für Deutschland bleibt dies offen…

Fazit

Es bleibt spannend….

Der Autor ist Rechtsanwalt, u.a. Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit dem Glückspielrecht in Deutschland (www.wir-beraten-unternehmer.de)

Betrunken Gutes tun 2011 | Der CharityBattle

Betrunken Gutes tun - LogoUnser vorweihnachtlicher Charity-Event Betrunken Gutes tun geht in eine neue Runde! Nachdem der Event aber nun jedes Jahr größer geworden ist, und wir auch viel positives Feedback aus anderen Städten erhalten haben, haben wir uns entschlossen, den Event dieses Jahr deutschlandweit in Form eines kleinen Battles auszutragen.

Der Event wird dieses Jahr in 5 verschiedenen Städten (München, Nürnberg, Hamburg, Berlin & Köln) gleichzeitig stattfinden. Am Freitag, den 16.12.2011 von 19 – 22Uhr treffen sich alle trinkfreudigen Trunkenbolde an einem der fünf Weihnachtsmärkte in ihrer jeweiligen Stadt.

Das Prinzip der letzten Jahre bleibt gleich

Jeder innerhalb dieser 3 Stunden getrunkene Glühwein (oder selbstverständlich auch jedes alkoholfreie Heißgetränk) wird gezählt, und für jeden dieser getrunkenen Glühweine spenden die Goldenen Trunkenbolde jeweils einen Euro (gerne auch zwei oder drei) an die Charity-Organisation, für die die jeweilige Stadt als Pate fungiert.

Es gibt drei verschiedene Arten betrunken Gutes zu tun ->
Als Trunkenbold
Trunkenbolde haben die wichtigste aller Aufgaben -> Glühwein trinken! Wie schon erwähnt, zählen allerdings selbstverständlich auch alkoholfreie Heißgetränke!

Als Goldener Trunkenbold
Goldene Trunkenbolde zahlen zwar nicht die Zeche, aber für jeden in ihrer jeweiligen Stadt von Trunkenbolden getrunkenen Glühwein spenden die goldenen Trunkenbolde einen Euro (selbstverständlich gerne auch mehr) an die von der jeweiligen Stadt unterstützte Charity.

Als Silberner Trunkenbold
Wer nicht vor Ort dabei sein kann, aber die Aktion dennoch unterstützen will, der kann für 40 Euro das orginal Betrunken Gutes tun T-Shirt der Stadt, die man unterstützen will, kaufen. Von diesem Erlös gehen dann mindestens 25 Euro (je nach Anzahl der bestellten Shirts wirds ein wenig billiger oder teurer) an die von der jeweiligen Stadt unterstützte Charity! Die T-Shirts werden allerdings erst nach dem Ende der Aktion am 16.12. gedruckt & versandt.

Bist Du dabei?

Trunkenbolde können sich einfach via Facebook beim Event in ihrer jeweiligen Stadt anmelden, oder selbstverständlich auch einfach vorbeikommen. Wenn Du Goldener Trunkenbold werden willst, dann melde Dich beim jeweiligen CTO, dem Chief Trunkenbold Officer, in Deiner Stadt ->

* München – bei mir
* Nürnberg – bei Markus Hartmann
* Hamburg – bei Christoph Burseg oder Flo Stelzner von TRG
* Berlin – bei Evert Veldhuijzen oder Marco Janck
* Köln – bei Fabian Rossbacher oder Hanns Kronenberg

Der CharityBattle – are you ready to rumble?

Welche Stadt schafft es am meisten Spenden zu sammeln? Welche Stadt hat am meisten trinkfreudige Trunkenbolde, Goldene Trunkenbolde, und T-Shirt kaufende Silberne Trunkenbolde?

Wir hier in München haben letztes Jahr ja insgesamt 7.000 Euro (!) für die von uns unterstützten Charities Münchner Tafel und den Alipes e.V. ertrunken (2008 waren es noch knapp 250 Euro, und 2009 immerhin 400 Euro) – das gilt es also dieses Jahr zu toppen!

Wir sind gespannt, welche Stadt den ersten Betrunken Gutes tun – CharityBattle gewinnt! Viel Erfolg!!

Alle weiteren Infos findest Du auf BetrunkenGutesTun.de

Das Netz der Herzen – So geht soziales Affiliate-Marketing #SEOsForCharity

Hallo, ich bin Dennis Wöllmann, Group Head Cooperations bei der OMG 4CE GmbH, und betreue mit meinem Team sowohl die verschiedensten Kunden unseres Agenturnetzwerks, der Omnicom Media Group, als auch Direktkunden im großen Kosmos des Online Performance Marketing.

Insbesondere Lead- und performanceoptimierte Traffic-Kampagnen über die unterschiedlichen Online-Kanäle sowie Real Time Bidding zählen zu unserem Kerngeschäft.

In diesem Artikel allerdings möchte ich von einer ganz speziellen Form des Affiliate-Marketings berichten: dem karitativen Partnerprogramm (nicht zu verwechseln mit dem karikativen…) und im Speziellen dem Netz der Herzen.

Aber Moment mal, Charity und Affiliate-Marketing, geht das überhaupt?

Diese Frage haben auch wir uns 2008 gestellt, als intern die Diskussion aufkam, ob sich nicht über den Affiliate-Kanal Spenden für unseren Kunden, die SOS-Kinderdörfer weltweit generieren ließen.

Sicher, Partnerprogramme von Wohltätigkeitsorganisationen gab es bereits. Jedoch waren diese eben genau das, stinknormale Affiliate-Programme.

Für jede generierte Spende erhält der Affiliate eine Provision und das jeweilige Affiliate-Netzwerk partizipiert daran.
Unabhängig von moralischen Diskussionen, die sich dazu führen ließen, stand allerdings im Falle der SOS-Kinderdörfer bereits ein rein praktischer aber dadurch nicht minder bewundernswerter Sachverhalt einem klassischen Affiliate-Modell im Wege.

Die SOS-Kinderdörfer weltweit sind anerkannter Träger des DZI Spenden-Siegels und verbürgen sich damit für eine verantwortungsvolle Verwendung der Spendengelder. Dazu zählt insbesondere auch, dass für die Vermittlung von Spenden keine Prämien oder Provisionen ausgezahlt werden.

Die Konsequenz war simpel, wenn das Partnerprogramm realisiert werden soll, dann müsste dieses auf freiwilliger Basis beruhen.

Zugegeben, hier trifft Wohltätigkeit auf ein von Gewinnstreben und Vertrieb beherrschtes Umfeld, doch eine Idee war geboren.
Eine Idee, die sich sehr bald, eigentlich sogar schneller, als wir je vermutet hätten, konkretisierte, denn die größte Hürde, die Distribution des Programms an interessierte Affiliates, war unerwartet zügig genommen.

TradeDoubler bot ohne zu zögern und äußerst bereitwillig eine vollkommen kostenlose Aufnahme des Programms in das eigene Affiliate-Netzwerk an.

Es folgte eine starke Partnerschaft, die bis heute unverändert fortbesteht und für die wir sehr dankbar sind.

Mit diesem Rückenwind in den digitalen Segeln und der festen Überzeugung, dass dieser Ansatz im Affiliate-Marketing Erfolg haben kann, ging es an die Konzeption.

Am Ende stand das bereits erwähnte „Netz der Herzen“, so der offizielle Name des karitativen Partnerprogramms der SOS-Kinderdörfer weltweit, das mittlerweile seit über 3 Jahren existiert und immer weiter wächst.

Warum also sollte man an einem solchen Programm teilnehmen?
Ganz davon abgesehen, dass man sich für diese Frage erst mal in die nächste Ecke stellen sollte, gibt es ein paar gute Gründe.

Zum einen bietet die Teilnahme am Netz der Herzen natürlich die Möglichkeit, andere dazu zu animieren, etwas Gutes zu tun, ergo tut man selbst etwas Gutes. Ein wirklich gutes Gefühl!

Wer mit abstrakten Dingen wie Gefühlen oder dem Guten weniger anfängt, darf auch gerne eine Beteiligung am guten Ruf der SOS-Kinderdörfer weltweit zum Anlass nehmen. Die Unterstützung der Hilfsorganisation kann neben der reinen Werbeschaltung durch spezielle Werbemittel, die über das Partnerprogramm verfügbar sind, und / oder eine Projektbeschreibung, zu der wir auf Anfrage gerne Input liefern, in der Außendarstellung betont werden.

Insbesondere aber zum Jahresende bieten die SOS-Kinderdörfer seit 2009 ihren Affiliates ein ganz besonderes Highlight: eine Lead-Rally, an deren Ende der „SOS Affiliate des Jahres” ausgezeichnet wird.

Dem Sieger winken neben der Auszeichnung ein Pokal, ein Stempel, ein digitales Siegel und eine Urkunde, um diese Errungenschaft, hauptsächlich aber natürlich das soziale Engagement öffentlichkeitswirksam publizieren zu können.

Aber auch alle übrigen erfolgreichen Teilnehmer erhalten, je nach Platzierung, ein digitales Siegel oder eine Urkunde.

Nicht zuletzt werden begleitende Pressemitteilungen herausgegeben und es besteht die Möglichkeit Portraits oder Artikel auf der Aktionswebsite Netz-der-Herzen.de zu veröffentlichen.

Das Feld an Teilnehmern wächst beständig und seit letztem Jahr ist auch der Mediadonis mit von der Partie (vielen Dank noch mal an dieser Stelle, Marcus!).

Allen voran aber hat sich die Supercomm Data Marketing GmbH durch ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten Jahren hervorgetan und tritt nun bereits zur dritten Titelverteidigung an.
Schon im letzten Jahr war das Teilnehmerfeld beachtlich (s. Artikel zum SOS Affiliate des Jahres 2010), diesmal wird die Titelverteidigung jedoch ernsthaft in Frage gestellt. Es bleibt extrem spannend!

Dass ich dem Contest einen etwas längeren Abschnitt widme, hat einen ganz einfachen Grund: er ist für dieses Jahr gerade erst gestartet (am 20.11.) und bis zum 31.12.2011 kann daher jeder Publisher, egal ob privat oder professionell, gerne noch einsteigen und sich wohltätig engagieren.

Nähere Informationen und den Link zur Anmeldung gibt es auf der Aktionswebsite.

Wir freuen uns über jeden neuen Affiliate, der die Herausforderung annimmt und gemeinsam mit uns und den vielen anderen regelmäßigen Unterstützern den Beweis antritt, dass ein soziales Affiliate-Marketing, und damit spreche ich explizit den karitativen Bedeutungsanteil an, nicht nur möglich ist, sondern sehr erfolgreich sein kann.

Last Minute Konferenz-Tipp -> Die Social Media Economy Days

Social Media Economy Days LogoNächsten Montag und Dienstag finden in München zum ersten Mal die Social Media Economy Days statt. Veranstalter ist Rising Media, die u.a. hier in München ja auch die excellente SMX München (Save the Date -> 27. & 28.3.2012) veranstalten. Und auch der Line-Up der SMED ist wieder erste Klasse -> Google Deutschland Chef Dr. Stefan Tweraser, Facebook´s DACH Commercial Director Scott Woods, und natürlich auch Deutschlands Facebook Marketing Guru Curt Simon Harlinghausen von AKOM360 und und und…

Ich bin natürlich auch dabei, und werde am Montag um 11.25 Uhr zusammen mit John Mueller von Google den Einfluss von Social Media auf Suchmaschinen diskutieren. John wird sicher ein paar interessante Insights bzgl. Google+ geben können, und ich habe auch ein paar nette Slides vorbereitet :-)
Ich freue mich auf eine spannende Session!

Lust spontan noch dabei zu sein? -> Hier gibt´s Tickets – vielleicht seh ich ja den ein oder anderen von euch am Montag hier in München! (und den Rest dann hoffentlich am Freitag in Salzburg auf der SEOkomm) – Social Media FTW :-)

What a (SEO)Day

SEODay LogoIch weiß, ich bin spät dran, und mittlerweile wohl der Letzte, der für ein Recap des SEODays letzte Woche im Kölner RheinEnergieStadion in die Tasten haut. Aber Ehre wem Ehre gebührt, und man muss Fabian und seinen con-genialen Partnern Christian und Kai einfach zu einem wirklich rundum gelungenen Event gratulieren! Ich habe fast ausschließlich positive Stimmen zum SEODay gehört, und auch die schiere Masse an gebloggten Recaps zeigt recht eindrucksvoll wie zufrieden die Konferenzgänger mit dem ersten waschechten Kölner SEO-Event waren, vor allem in einer Zeit, in der Leute lieber den ReTweet Button drücken, als noch blogtechnisch die Tastatur zu bemühen.

Die Location war einfach der Hammer, auch wenn ich es mir nicht nehmen lassen konnte, den Kölner Podolski-Tempel mit dem Tragen eines Bayern-Trikots zu entweihen :-)

SEODay Panel

Aber nicht nur das Design, sondern auch der Content hat gestimmt, so waren einige spannende Vorträge dabei, wie bspl. der tolle Vortrag von Marcus zum Thema “SEO after Panda“, Schnellsprech-Lehrling und FC-Bayern Trikot-Sponsor (Trikotsponsoring ist doch auch nur ein gekaufter Link :-) …) Jens mit “Keywords, Klick und Konversion“, sowie “Links, Links, Links” von Ex-Suchmaschinentrickser und neu-Gipfelstürmer Fischi – umbedingt mal durch die Slides klicken – es lohnt sich!

Das beste Recap kommt natürlich von Image Search SEO-Guru Martin – sehr geil gemacht!
Mehr Recaps gibt´s bei HAN SEO Jens, SEO- & Social-Master Max, Felix, SEOkomm Master Oliver, den 1.FC Kölle Fans von Fairrank, Jürgen, Zar Dziki, Sandra, Patrick, Ninja, Marc, Stefan, Grischa von Explido, und Andreas (und sogar auch in bewegten Bildern). Ganz besonders ans Herz legen will ich euch aber den doch recht kritischen Recap von SEOCampixx Overlord und Superpanel-Mitpanelisten Marco, sowie die gebloggte Bilderflut von Gerald (funzt der Link gerade nur bei mir nicht… ?!).

Vielen Dank für die vielen netten Gespräche während dem Event & der Party (trotz fieser Erkältung meinerseits) – ich freue mich schon aufs nächste Jahr – da gibt´s dann hoffentlich auch endlich das erhoffte Fussballmatch auf dem heiligen Kölner Rasen – natürlich wieder im Bayern Trikot – dem Meister der Herzen :-) … in diesem Sinne, wir sehn uns in Köln Olé Olé

Trafficgenerierung durch YouTube-Videos

Gast-Artikel von Kai Renz

Hi, ich bin Kai Renz und beschäftige mich seit einigen Jahren mit der Erstellung und Vermarktung von Online-Videos. In dem Artikel geht es um die Frage, ob sich ein YouTube-Video zur Trafficgenerierung für die eigene Homepage wirklich lohnt ? Als Beispiel nehme ich mal ein Hobby-/ Urlaubsprojekt (sorry, wenn ich hier kein kommerzielles Projekt von mir ausschlachte) – aber ich werde auch ein paar konkrete Zahlen nennen, an denen das Thema ganz gut veranschaulicht wird.

Das Gleitschirm- Video

Es geht um das folgende Gleitschirm-Video: Gefilmt im Urlaub mit einer einfachen GoPro-Kamera (für 350.-€) – dann an einem Nachmittag zusammengeschnitten. Also recht einfach und schnell produziert. Hier das Video:

Zu dem Video habe ich ein kurzes Tutorial auf meiner Webseite erstellt, indem erklärt wird, wie die einzelnen Einstellungen gefilmt wurden. Im YouTube-Video blende ich dann ein Hinweis auf das Tutorial ein und in der Beschreibung unter dem Video ist der Artikel verlinkt.

Die Ergebnisse des Videos nach knapp 12 Monaten:

  • Gesamt-Video-Views: ca. 81.000 (nach ca. 12 Monaten)
  • Neue Video-Views/Monat: ~8.000 – 10.000
  • Klickrate zum Tutorial (über den Link in der Video-Beschreibung): ca. 4%
  • Webseiten-Besucher: ~3.300 (nach 12 Monaten)
  • Webseiten-Besucher pro Monat: ~350…400

Im folgenden beschreibe ich, welche Analysen und Aktionen ich im Vorfeld und beim Launch des Videos gemacht habe und werde dabei verraten, wieviel man als YouTube-Werbepartner an so einem Video verdienen kann und welche weiteren Möglichkeiten der Monetarisierung es gibt.

1. Die YouTube-Keyword-Analyse

Wie auch bei einem SEO-Projekt versucht man zuerst, mit einer Keyword-Recherche die trafficstarken Keywords zu finden. Inzwischen gibt es ein YouTube-Keyword-Tool (ähnlich dem Google-Keyword-Tool), mit dem man Keyword-Ideen generieren und außerdem eine Zahl für das “monatliche Suchvolumen” einsehen kann.
Zusätzlich zu den Keywords sollte man auch die Top-Videos seiner Zielgruppe auf YouTube suchen. Denn den meisten Video-Traffic erhält man bei YouTube oft durch andere erfolgreiche YouTube-Videos, bei denen man auf der rechten Seite in den Vorschlägen gelistet wird.

In der Statistik meines Gleitschirm-Videos sieht man z.B. sehr schön, durch welche Links der Traffic generiert wird:

Die drei wichtigsten Traffic-Quellen sind also:

  • 35 % durch “Ähnliche Videos” (d.h. die Video-Empfehlungen auf der rechten Seite)
  • 29,5 % durch das “Vorgestellte Video” (das steht dann auf dem 1. Platz bei den Video-Empfehlungen auf der rechten Seite und ist grau hinterlegt)
  • 12,6 % durch die YouTube-Suche

D.h. der Großteil des Traffics wird durch andere erfolgreiche Videos und die YouTube-Suche generiert. (Das Video steht z.B. für das Hauptkeyword “Paragliding” auf Platz 2).
Vielleicht noch ein Wort zum Thema “Videos in den Google-Suchergebnissen”: Das Video wird zwar auch für einige Keywords in der Google-Suche gut gerankt, aber sorgt mit den 0,63 % nur für einen geringen Anteil des Traffics. Daher versucht man im ersten Analyse-Schritt herauszufinden:

1.) Welches sind die erfolgreichsten Videos zu meinem Thema und wieviel Views haben diese ?
2.) Haben diese Videos auch einen konstanten Anstieg an Views – oder war es nur ein Hype-Video, dass inzwischen nur noch wenige Views erhält ?
3.) Welche Keywords werden in diesen Videos verwendet ?
4.) Welches sind die trafficstärksten Keywords, die am häufigsten gesucht werden ?

Die Analyse der View-Zahlen bei YouTube:

Bei der Analyse von YouTube-Videos ist es ganz nett, dass man oft jede Menge Traffic-Informationen (der Konkurrenz) zur Verfügung gestellt bekommt:

  • Die absoluten View-Zahlen zeigen recht schön, wie trafficstark ein Video bisher war.
  • Fast wichtiger ist aber der “Traffic-Trend” des Videos. Man kann diesen Trend (meistens) unter dem Video öffentlich einsehen (der Kanalbetreiber kann dies deaktivieren – siehe in diesem Artikel allerdings machen das die wenigsten)

Wie man in der Grafik (für mein Gleitschirm-Video) sehen kann, ist die View-Entwicklung (mit 8.000 – 10.000 Views/Monat) recht konstant ansteigend.

Hier ein anderes Beispiel:

Dieses Video hat zwar wesentlich mehr Gesamt-Views. Aber am zeitlichen Verlauf sieht man, dass am Anfang innerhalb weniger Wochen ein starker Anstieg der Views war – aber dann (seit fast 2 Jahren) nur noch ein geringer Traffic-Anstieg zu sehen ist.

Allerdings sollte man auch immer die Skalierung (der absoluten View-Zahlen) in dieser Grafik beachten. Ein “flacher Anstieg” kann bei einem Video mit Millionen Views immer noch mehr Traffic sein, als ein “starker Anstieg” bei einem Video mit nur tausend Views.

Je mehr Videos man zu seinem Ziel-Thema findet, die einen konstanten Traffic-Anstieg auf hohem Niveau haben, desto besser ist es für das eigene Video. Denn genau bei diesen Videos möchte man später in den Empfehlungs-Listen auftauchen, so dass das eigene Video konstant mit neuen Views “gefüttert” wird.

Die Suche kann man manuell machen oder ein Script verwenden, das einem die manuelle Arbeit abnimmt. Die YouTube-API stellt einem jede Menge Befehle zur Analyse und Auswertung zur Verfügung.

2. Der Video-Content und die “Publikumsbeachtung”

Bevor wir zum “Launch des Videos” kommen, noch einige Bemerkungen zum Inhalt des Videos. Wenn das Video “schlecht” ist und die Zielgruppe nicht anspricht, ist meist jede Mühe umsonst, dass Video durch irgendwelche Optimierungsversuche “erfolgreich” machen zu wollen. Genau wie bei den Google-Suchergebnissen, möchte YouTube seinen Zuschauern “die besten Videos” in den Suchergebnissen und Empfehlungslisten präsentieren, um die Zuschauer möglichst lange auf der Plattform zu halten. Auch hier werden die Algorithmen ständig optimiert und es gibt jede Menge “Auswertmöglichkeiten”:

  • Wie lange schauen die Zuschauer das Video wirklich an ?
  • Von welchen Quellen kommen die Zuschauer ?
  • Wieviele “Mag ich”-Bewertungen hat das Video ?
  • Wieviele Kommentare hat das Video ?
  • Wieviel Abonnenten und Gesamt-Views hat der Kanal etc ?

In den “Insight-Daten” im YouTube-Account sieht man, dass YouTube einige dieser Daten auch den Usern zur Verfügung stellt. Dort kann man sich unter “Hotspots” einen Verlauf anschauen, der zeigt, wie schnell die User das Video im Vergleich zu anderen Videos mit ähnlicher Länge wieder verlassen haben – und nennt das “Publikumsbeachtung”. Mit Hilfe solcher Daten lassen sich “unrelevante Videos” leicht erkennen.

3. Der Video-Launch:

Beim Video-Launch lohnt es sich, den maximalen Aufwand in die erste Stunde nach dem Upload zu investieren. Denn je mehr Views (von vielen unterschiedlichen IP-Adressen), inkl. Kommentaren und “mag ich” man in der ersten Stunde erhält, desto leichter kommt man in die “Favouriten” und “Meistgesehen”-Liste, die einem mit einem schönen Traffic-Boost belohnen können.
Im Idealfall hat man sich daher einen Launchplan zurechtgelegt, der sofort nach dem Upload der Datei (und sobald man die Video-URL in den Händen hält) abgearbeitet wird. Folgende Fragen könnten bei der Vorbereitung wichtig sein:

  • In welchen Themen-Relevanten Foren könnte das Video gut ankommen und wie kann man es dort clever platzieren ?
  • Wie kann ich meine eigenen Kontaktlisten (Newsletter-Listen, Facebook-, Twitter-Accounts) in den Video-Launch miteinbeziehen ?
  • Welche Blogger könnte das Video interessieren, und wie kann man diese für den Launch begeistern ?
  • Wie kann ich die Zuschauer/Freunde/Bekannte dazu bewegen, das Video zu kommentieren und mit einem “Mag ich” zu bewerten ?

Hier ist nun etwas Kreativität und natürlich “Handwerks-Arbeit” gefragt. Beim obigen Beispiel-Video habe ich in den ersten Stunden nach der Veröffentlichung des Videos folgendes gemacht:

  • In allen relevanten Gleitschirm-Foren einen Artikel zum Thema “Videoaufnahmen beim Gleitschirmfliegen” gepostet.
  • In Videoforen für “Hobby-Filmer” gibt es meist eine Rubrik, in der man eigene Videos veröffentlichen kann, um ein Feedback von den Zuschauern zu bekommen. So wurde das Video in nochmal 3-4 weiteren Foren veröffentlicht.
  • Dann habe ich einen Blogartikel mit dem Tutorial auf meiner Webseite veröffentlicht, wie das Video gedreht wurde.
  • Und meine Email-Liste mit knapp 3.500 Video-Produzenten und Videointeressierten angeschrieben, mit einem Link zum Blog-Artikel.

Das brachte dem Video gleich zu Beginn einen schönen Traffic-Boost ein und sorgte dafür, dass es recht schnell bei anderen beliebten Gleitschirm-Videos als Empfehlung auftauchte.

YouTube-Launch-Tests:

Wie effektiv solche geplanten YouTube-Launches sind, haben meine Tests gezeigt. D.h. es wurden identische Videos auf unterschiedliche (aber ungefähr gleich “starke”) Kanäle hochgeladen. Dabei wurde jeweils bei einem Video keine besonderen Aktionen/Optimierungen durchgeführt – sondern nur “normal” hochgeladen. Bei dem anderen (identischen) Video wurde eine Keyword-Optimierung durchgeführt und in der ersten Stunde nach dem Upload einige Launchaktionen durchgeführt – danach aber nichts weiter. Hier ein Beispiel-Video:

Die View-Zahlen bei den Launch-Videos waren nach einigen Wochen teilweise bis zu 1.000% höher als bei einem “normalen” Upload-Vorgang und waren auch wesentlich besser mit anderen Videos “vernetzt”. Das hat dann natürlich auch eine signifikante Auswirkung auf den weiteren Traffic-Verlauf. Wie man in der Grafik eines Beispiel-Videos sehen kann, ist nach der Launchphase bei beiden Videos ein “relativ konstanter” Anstieg der View-Zahlen vorhanden. Allerdings hat das “gelaunchte” Video (in roter Farbe) einen 500% höheren Anstieg der Viewzahlen als das “normale” Video (in blauer Farbe).

Lohnt sich ein YouTube-Video wirklich zur Traffic-Generierung ?

Nach diesen Ausführungen kommen wir zurück zu der Frage: “Lohnt sich der Aufwand für ein YouTube-Video zur Trafficgenerierung wirklich ?”. Auch wenn das Beispiel-Video ein “Hobby-/Urlaubsprojekt” ist, machen wir doch mal eine einfache Kalkulation, die ihr dann auf eigene kommerzielle Projekte übertragen könnt. Fassen wir zuerst mal den Aufwand für dieses Video zusammen.
Wenn wir so ein Projekt in Auftrag geben müßten oder einen unteren/mittleren Stundensatz berechnen würden, käme wohl folgendes dabei heraus:

  • Video: ~1.000.-€
  • Tutorial: ~200.-€
  • Launchvorbereitung/Durchführung: 500.-€

Also rund 1.700.-€. Schauen wir uns jetzt auf der anderen Seite an, wie man dieses Projekt monetarisieren könnte:

1.) Einnahmen als YouTube-Partner (Adsense):

Als YouTube-Partner werde ich an den Umsätzen der “Werbeanzeigen-Klicks” meines Videos mitbeteiligt. Da man seine Einnahmen nicht veröffentlich darf, gebe ich hier mal einen “geschätzten” Wert ab: Nehmen wir also mal an ;-) , dass die Einnahmen eines YouTube-Partners zwischen 2-5€/1.000 Views liegen.
Und kalkulieren wir mal mit einem “mittleren Wert” von 3,50€/1000 View , dann kommen wir (bei bisher 80.000 Views) auf 280.-€. Und bei monatlich (8-10.000 views) auf weitere 30.-€/Monat.

2.) Affiliate-Einnahmen für die GoPro-HD (über Amazon):

Da es in dem Video und dem Tutorial auch um die GoPro-HD – Kamera geht, die man über Amazon als Affiliate-bewerben kann, wird sich auch hier auch ein Partnerlink lohnen.

3.) Traffic auf die eigene (oder fremde Webseite):

Da das Video vor allem von Gleitschirm-Fliegern angeschaut wird, kann der Traffic natürlich auch anderweitig genutzt werden. z.B. könnte man das Tutorial auf einer Gleitschirm-Hersteller-Seite oder einem Webshop für Gleitschirmflieger unterbringen, die den Traffic wesentlich besser verwerten könnten. Nochmal zur Erinnerung, was an Traffic generiert wird:

  • Webseiten-Besucher: ~3.300 (nach 12 Monaten)
  • Webseiten-Besucher pro Monat: ~350…400

Wenn wir uns die Klickpreise für “Gleitschirm” bei Google anschauen, erhalten wir Preise um die “0,79.-€ ” pro Klick. Angenommen wir könnten den Traffic für 1/4 der Kosten vermarkten (d.h. 20 ct./Klick), dann wären das bisher 660.-€ und monatlich weitere 80.-€. Falls man den Traffic nicht selbst nutzt, sollte man aber auch immer den zeitlichen Aufwand im Blick haben, den man hat, um den Traffic “zu vermarkten”.

Mein Fazit:

Wenn wir diese (exemplarischen) Zahlen von Aufwand zu Gewinn gegenüberstellen, sehen wir, dass man bei dieser Bewertung nach einem Jahr noch keinen “Return on Investment” mit solch einem Video hätte. Und die 300-400 Besucher pro Monat, die auf die eigene Webseite gelenkt werden, sind auch nicht besonders viel (Wenn ich das jetzt mal mit einfachsten 1-Artikel-Keyword-Domains vergleiche, die wesentlich weniger Aufwand und viel mehr Traffic generieren, ist das fast schon erschreckend wenig) Je nach Nische und je nach dem, wie gut dieser Traffic konvertiert, kann sich so etwas aber auch durchaus lohnen.

Allerdings dient ein Video ja nicht nur als Traffic-Lieferant, sondern hat meist auch einen Image-Wert, kann die Verkaufprozesse verbessern, mehr Vertrauen bei den Besuchern aufbauen usw.

Mein Fazit ist daher: Wer eigene YouTube-Videos hauptsächlich als Traffic-Lieferant nutzen möchte, sollte genau kalkulieren. Vor der eigenen Videoproduktion würde ich daher immer einige “ähnliche Videos” auf YouTube suchen, und dort erstmal “Adsense-Anzeigen” schalten, um zu sehen wie gut der Traffic konvertiert. Oder man wendet sich direkt an Kanalbetreiber von erfolgreichen Videos, um “Kooperationen” zu schließen. Und läßt sich von denen einige Links in die Video-Beschreibung einfügen.

Ich persönlich nütze YouTube-Videos nur selten als Traffic-Lieferant (kenne aber Personen, die das massiv und sehr erfolgreich nützen – aber das kommt auch stark auf die Nische drauf an). Viel interessanter finde ich Videos zur Conversion-Optimierung im Verkaufsprozess – und zum Aufbau von Vertrauen. Aber das ist vielleicht ein Thema für einen weiteren Gastartikel!

Mobilize King Contents Link-Army

Guest post by Razvan Gavrilas – Razvan is the Founder & Chief Architect @ cognitiveSEO.com

In SEO, content is king but inbound links are the king’s army.It’s only through those links that the content has power, authority, and presence. Further – and luckily – inbound links are less time-consuming to develop and manage than daily top-notch content. That’s especially true with the release of the cognitiveSEO inbound link analyzer, which is currently in private beta.

Let’s delve into what exactly the cognitiveSEO tool does. There are seven key capabilities that you’ll find in the current beta version:

1: Compare Your Site with the Competition

Search ranking is a competitive industry; even a site with one inbound link can make it to the top of the SERP if all the competitors have no links, and even a site with hundreds of links can be pushed to the tenth page if competitors are well-established enough. One of the key steps in any successful link-building campaign, then, is contrasting your site with top competitors.

When you set up a cognitiveSEO campaign, you can input your competitors directly:

2: See Your Link Figures at a Glance

Once your campaign has been processed, you’ll see a dashboard display that gives you the core figures for your links, including your total number of inbound links, how many links are currently active, and detailed figures of the links that you’re monitoring.

You can set up multiple campaigns to monitor several pages or sites, and you can even track requested links. With alerts, a breakdown of current and upcoming tasks, and a status report on any links that you’re managing in detail, your dashboard works as a hub for actionable intel.

3: Get In-Depth Link Analysis

There are plenty of free tools that let you see your total number of links, and even a few that give you a couple extra details (such as the pagerank of the site that gave you the link). cognitiveSEO gives those important metrics while allowing you to look at numerous additional
items. That includes:

  • The exact URL the link is from.
  • Whether or not the link is currently active.
  • The image or anchor text being used to link to your site.
  • The anchor title, if applicable.
  • Where in the HTML structure of the site the link is.
  • Whether or not there’s a nofollow tag on the link.
  • The PageRank of the domains main page the link is coming from.
  • The MozRank of the URL the link is coming from.

Beyond giving you a strong idea of what your current status is, this breakdown lets you see how specific anchor text, high-PR links, and positioning of links hurts or helps your ranking for a given keyword.

Just as importantly, however, you can get this exact same breakdown of your top competitors. Whether you’re trying to track down specific sites that may be good candidates for link placement or simply get a broad idea of what’s different between your site and the sites that outrank you, the inbound link analysis puts all the info you need in your hands.

4: See inBound Link Website Types & Content Categories

We know the type and category of websites have an impact on how valuable the link is; for example, for tech sites, links from other tech sites are the most valuable. Tracking the type and category of websites becomes a major headache once you get more than a couple dozen inbound links, however. cognitiveSEO simplifies the process:



Within the visual charts of data, you can separate content by the parent type of content (for example, “personal,” “education,” “government,” etc.)

If you need a closer look, you can get a broken down listing of the specific URLs sending you links from each category. This tool can also be used to examine the breakdown of competitors’ links.

Despite the known relevance of this ranking factor, no tool has ever been so thorough in its examination of the category and type of sites. Now you have the chance to take inbound link categories to the proving grounds.

5: Conduct Easy Comparative Analysis

One of the greatest difficulties in SEO is that it’s hard to know what you don’t know. Comparative analysis is the best starting point for seeing what you may be doing wrong, what’s working for competitors, and how you may be able to gain a competitive edge. cognitiveSEO is designed to make business intelligence data easy to digest and review.

One of the most useful are of charts is the competitor comparison chart area:

You can see how you compare with your top competitors at a glance in numerous sectors – link type, site type, site category, number of links, Alexa rank, how many outbound links are on the page providing the link to your URL, and much more. When you find a significant difference that may
be worth exploring, you can click through via the chart and get a detailed breakdown of links for either your site or your competitor’s.

6: Check Your inBound Links onPage Positioning

In a 2007 study on the top factors in the relative weight of a link, the position of the link on the page was rated as the sixth most important factor. Since that time, SEOs have continued to put
more importance on the placement of a given link – but to check your page position for each link manually is an excruciating task.

cognitiveSEO uses an preview tool that lets you see where on the page your link is. In the detailed breakdown of your inbound links (or the links of a competitor), you can click the image on the left to get a quick visual of your link’s onPage positioning.

You can also look at charts to see what general page segmentation your link appears in. This will let you know if your link is in paragraphs of text, blog-rolls, lists of links, or some other location. This again allows for deeper testing and lets you see when your link is in a position that might be mitigating its potential benefit.

Link Type - cognitiveSEO

You’ll get a strong sense of where on a page the inbound link appears, both visually (i.e., to users) and mechanically (i.e., the search engines).

7: Micro-Manage Your Inbound Links

When you find a link to your site that requires extra care of attention, when you want to track the status of a pending link, or when you simply feel more monitoring is appropriate, you can use the inbound link management tools of cognitiveSEO to get all your vital information in one
place – including everything from the hosting IP of the link provider to images of the content to a history of how the link has changed as you monitored it.

Your managed links will appear in your dashboard, allowing you to see the key details of the those links as soon as you log in. You can also assign specific tasks and set up alerts for your managed links, giving you deep awareness and control. You can also add competitors’ links to your managed links to keep the closest possible watch on what the other teams are doing.

cognitiveSEO is all about giving you the information you need in a format that can be digested easily. Not only does it track your company’s SEO vital signs, it also warns you when you when something has gone wrong, gives you the opportunity to see exactly what your top competitors are doing, and provides the perfect lineup of data to structure your link-building strategy around.

As a private beta product, cognitiveSEO is still being tuned and expanded – meaning that there’s plenty more yet to come prior to the commercial release. Even as it stands, cognitiveSEO provides one of the most comprehensive SEO toolkits available to marketers, webmasters, and agencies.

Those interested in joining the beta can visit cognitiveSEO.com. * Register on the waiting list for a Private Beta Code, so you can test the strengths of the tool, but also be notified about the commercial launch and any future updates.

More about cognitiveSEO: cognitiveSEO launched its private beta at the SearchMarketingDay conference in June of 2011, with a product response that exceeded our already high expectations. The full commercial release is slated for November 2011, but we’re looking for as much feedback as possible before then so we can release exactly the product that the SEO community has been looking for.

You can check out our blog for news on product development, tips on building links, and our famed infographics series. You can also find us on Twitter and Facebook, or contact us directly.

SEOktoberfest 2011 | The Pictures

SEOktoberfest 2011 was a huge blast! I just uploaded the pictures over on FlickrBernd Schuler did an amazing job again capturing some great moments we had at SEOktoberfest!

I don´t even want to blog a lot about SEOktoberfest – as you may know, nothing we talk about at the SEOktoberfest conference gets blogged or twittered, to ensure, that everyone can speak freely, without having to worry about, that the stuff might end up on the internet.

So let´s hear it from someone, who was at SEOktoberfest for the 1st time – Søren won the Searchmetrics SEOktoberfest Ticket-Challenge, and went to SEOktoberfest for free – here´s what he thought about our little event ->

Zitat Søren Riisager

Ok, enough said – here´s a couple of my favourite photos from SEOktoberfest 2011 ->

SEOktoberfest 2011 - Pic 1SEOktoberfest 2011 - Pic 2

Dennis, Alex and Martin enjoying the conference part

SEOktoberfest 2011 - Pic 3

Who can hold up the stein the longest? My first ever tie in this competition in four years of SEOktoberfest! Well done Andre!

SEOktoberfest 2011 - Pic 4
SEOktoberfest 2011 - Pic 5
SEOktoberfest 2011 - Pic 6

Former Miss Oktoberfest Anna, Miss September 2009 Sandra, Playmate of the Year 2010 Anna-Maria and Playmate of the Year 2007 Juliane having a great time at 089bar

SEOktoberfest 2011 - Pic 7

The spa & wellness day was held at Roberto´s Beach this year. Fantastic weather, great food, four masseurs to get everyone back to normal again after a grueling day at Oktoberfest.

SEOktoberfest 2011 - Pic 8

Full house at the SEOktoberfest Friends & Family Charity Dinner

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SEOktoberfest 2011 - Pic 13

Dominik having a chat with the Playboy´s current Miss Oktoberfest 2011 Katharina

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… but then he got a little wet…

SEOktoberfest 2011 - Pic 15

*Prost* Dominik :-)

Check out all photos of SEOktoberfest on Flickr!

SEOktoberfest 2011 – The Movie will be out in about 2 weeks – stay tuned :-)