Marcus Tandler | Mediadonis | Just another Online-Marketing Superhero
 

Archive for Dezember, 2010

Saufen für Kinder 2010 | Ihr seid der Hammer!

Gestern Abend war endlich unser großer “Saufen für Kinder | Betrunken Gutes tun” SEO Charity Event auf dem Münchner Tollwood!

Saufen für Kinder - Marcus & JulianÜber 50 trinkbegeisterte Online-Marketer und SEOs waren am Start, und tranken insgesamt, mehr oder wenig schlecht gezählt, 254 köstliche Heißgetränke, für die jeweils, dank mittlerweile 10 (!) goldenener Trunkenbolde, 10 Euro für die Kids gespendet wurden! That´s right – für einen 3 Euro Glühwein, wurden 10 Euro gespendet, quasi ein Charity-Perpetuum-Mobile :-)

Am Ende des Events haben wir dann aber selbstverständlich auf 300 Heißgetränke aufgerundet, so dass insgesamt 3.000 Euro ersoffen wurden!

Außerdem haben noch 70 (!) silberne Trunkenbolde eine Gesamtsumme von 3.800 Euro gespendet, was die Gesamt-Spendensumme auf fast schon unglaubliche 6.800 Euro anwachsen ließ! Herr und Frau Eisy haben dann zusätzlich zu ihrer 300 Euro Spende, nochmal 200 Euro gespendet, so dass wir nun insgesamt … tatatataaaaa….

-> 7.000 Euro an Spenden gesammelt haben!

Ein unglaublicher Erfolg, vor allem, wenn man bedenkt, dass im vorletzten Jahr gerade mal 200 Euro, und beim Event letztes Jahr 300 Euro zusammengekommen sind. Das hing sicherlich auch damit zusammen, dass ich alle Trunkenbolde in meinem Post verlinkt habe, denn es gab auch ein paar “grenzwertige” Anfragen, nach dem Motto: “Ich spende 15 Euro, bitte Blöde-Affiliate-Seite.de anlinken. Dankeschön“. In diesen Fällen habe ich dann immer gemeint, dass die Liste bereits geschlossen sei, und man zwar gerne spenden & die Aktion unterstützen könne, aber halt leider keinen Link mehr bekommt. Die Leute, die daraufhin dennoch gespendet haben, wurden selbstverständlich verlinkt, aber das waren leider unter 10% all jener Anfragen… Das gerade diese Anfragen auch eher die 15 bis 20 Euro “Spenden” waren, muss wohl nicht erwähnt werden… traurig, aber “Saufen für Kinder” ist halt eine Sauf-Charity-Aktion, und keine Linkverkauf-Charity Aktion!

Paypal freut sich übrigens auch über 2,6% der Spendensumme, was ich überhaupt nicht bedacht hatte… in diesem Zusammenhang muss ich kurz noch Consti von SEO-United loben, der für seine 50 Euro Spende 51,33 Euro überwiesen hat – da hat jemand mitgedacht :-)

Aber so ein doofer Fehler meinerseits (na gut, war ja kein richtiger “Fehler”, aber halt ärgerlich, dass Paypal hier den Kids ein paar Euro aus dem Gabenstrumpf stibitzt) – von demher geht das selbstverfreilich auf meine Kappe!

Da der Erlös von 7.000 Euro wirklich weit mehr als gedacht & erhofft war, werden wir einen Teil des Erlöses (2.500 Euro) an den von Julian unterstützten Alipes e.V. spenden, der Kinder und Jugendliche mit Erkrankungen des Bewegungsapparates fördert!

Am vergangenen Freitag habe ich bereits für 1.500 Euro Süßigkeiten gekauft, und mit tatkräftiger Unterstützung von Marcell im Rahmen der Münchner Tafel an der Verteilstation Berg am Laim an über 400 strahlende Kids verteilt. Da die Kids aber leider am 24.12. und 31.1. leer ausgehen (bei der Tafel wird einem ja immer ein ganz bestimmter Wochentag, und eine bestimmte Station zugewiesen), werden wir die Aktion am 7.Januar wiederholen, und erneut Süßigkeiten kaufen, und an der Station Berg am Laim verteilen!

Vielen herzlichen Dank an alle, die gestern als Trunkenbolde eifrig mitgeholfen haben! Besonderer Dank geht an Peter und seine Jungs von edelight, die extra aus Stuttgart angereist sind, genauso wie Paul vom Bodensee, und Dominik & Vanessa von Explido aus Augsburg – sehr cool, dass ihr extra den weiten Weg auf euch genommen habt, um mit uns für die Kids Glühwein zu trinken!

Und ganz besonders herzlich möchte ich mich, neben meinem Co-Organisator Julian, noch bei unseren goldenen Trunkenbolden & tollen Menschen bedanken ->

#SEOsForCharity

Die Sache mit dem Brand

Auf der SEOkomm letzten Monat habe ich einen Vortrag mit dem Titel "Advanced Linkbuilding Strategies für Affiliates" gehalten. Die Inspiration hierfür kam von Patrick, der auf der A4Uexpo in London als Erster die wahre Macht der Marke thematisiert hat, und anhand ein paar sehr interessanter Analysen aufgezeigt hat, wie zappeduster es in Bälde für Affiliates in den SERPs wird…

Meine während diesem Vortrag getroffenen Aussagen verbreiteten sich rasch durch die Szene – kein Wunder, wenn man eine deutlich aus dem Zusammenhang gerissenen Aussage wie bspl. "Scheiß auf Keywordlinks" liest. Der SEOnaut griff das Thema in einer seiner letzten Sendungen auf, auch Jan ging in seinem Vortrag auf der SES Berlin auf das Thema ein, und auch ein paar vereinzelte Blogger machten sich ihre eigenen Gedanken dazu, wie bspl. Marcel drüben im Ranking-Check Blog.

Die Jauchegrube

eric SchmidtDie ganze Sache ins Rollen gebracht, hat niemand anderer als Google Ober-Anzugträger Eric Schmidt, der Ende 2008 Journalisten gegenüber meinte ->

"The internet is fast becoming a "cesspool" where false information thrives"…

"Brands are the solution, not the problem," Mr. Schmidt said. "Brands are how you sort out the cesspool."

In dieser Jauchegrube suhlen sich selbstverständlich vorallem Affiliates, und genau die, sind Google sowieso schon länger ein Dorn im Auge. Bei AdWords bspl. fühlt man sich als Affiliate ja schon länger als persona non grata, und den berüchtigten Google Slap haben sicherlich schon einige von euch spüren müssen… Bei AdWords kann Google Affiliates ja auch vergleichsweise recht einfach identifizieren, und entsprechend slappen, in den organischen Ergebnissen allerdings, sieht die Sache hingegen etwas anders aus.

Die Macht der Marke

Im Organic Search Bereich war vor allem das Vince Update Ende 2009 ein kleiner Vorgeschmack auf Google´s neue Ambitionen Marken prominenter in den organischen Suchergebnislisten zu platzieren. In meinem damaligen Post "Die Macht der Marke" bin ich näher auf dieses Update eingegangen, und habe versucht Erklärungen zu finden, wie es einige große Marken geschafft haben (wenn auch zumeist eher passiv), in teilweise doch recht umkämpften Keyword-Umfeldern direkt from zero to hero in die Top 10 einzusteigen. Mit dem Caffeine Update hat es Google nun ja recht leicht verschiedenen Nutzern und Nutzergruppen (wie bspl. Leute die mit dem Internet Explorer als Browser surfen etc.) quasi on the fly andere Ergebnis-Sets zu präsentieren, und diese Sets auf CTR / Bounce / Refinements etc. durchzutracken, um am Ende des Tages das beste Ergebnis auszuspucken (auch wenn es heutzutage ja leider schon lange kein festes und starres Ergebnis mehr gibt, sondern stets getested & getweaked wird – was waren das noch Zeiten, als es noch den alterwürdigen Google Dance gab :-) …).

Aber wieso eigentlich? Wieso hat Google Interesse daran, Brand-URLs besser zu ranken? Ganz einfach -> Weil es Sinn macht!

Wenn ich bspl. nach "Jobs" suche, dann sollte die Internetseite der Arbeitsagentur in den Top 10 Ergebnissen zu finden sein. Das tat diese aber pre-Vince nicht, und das nur, weil sich die Jungs & Mädels von der Arbeitsagentur einen feuchten Dreck um Suchmaschinenoptimierung scheren, bzw. mit großer Wahrscheinlichkeit davon nie etwas davon gehört haben, und wenn´s hochkommt vielleicht gerade noch AdWords von den organischen Suchergebnissen unterscheiden können. Auf der Startseite findet sich ja nicht mal eine einzige Instanz des Wortes "Jobs", und auch der Title-Tag "Startseite – www.arbeitsagentur.de" ist nicht gerade eine Meisterleistung… Aber deshalb ist die Seite an sich noch lange kein schlechtes Ergebnis! Bzw. ganz im Gegenteil -> Google hat ein elementares Interesse daran, diese Seite in der Top 10 als relevantes Suchergebnis zu präsentieren, weil die Arbeitsagentur einfach die erste Anlaufstelle für Jobs in Deutschland ist! Aber nur weil sich dort niemand um SEO schert, und andere Online-Jobbörsen einen weit besseren Job bei der Optimierung ihrer Seite machen, heißt das ja nicht, dass Google an diesem Punkt aufgeben, und mit Verweis auf ihren komplizierten Algorithmus virtuell kapitulieren sollte.

Google´s Ranking-Algorithmus muss also in der Zukunft unabhängiger von Faktoren werden, die sich von außen, und damit von ambitionierten SEOs, beeinflussen lassen. Das Keyword-Spamming vergangener Tage ließ sich ja noch relativ einfach unterbinden (in diesem Zusammenhang möchte ich euch noch kurz einen guten Artikel von Karl Kratz ans Herz legen, der sich den Mythos Keyword-Density mal zur Brust genommen und entzaubert hat), aber als dann das Thema Linkbuying auf einmal der größte Flaw im Algo zu schein schien, konnte man nicht so einfach einen Workaround aus dem Ärmel schütteln, denn Google nutzt als Grundlage ja einen linkbasierten Algorithmus, und wer tauscht schon gerne eine der untersten Karten in einem seit über 10 Jahren im Bauprozess befindlichen Kartenhaus aus?

Me, Myself & CuttsAlso ging man in die Offensive, und tönte lautstark, dass das Kaufen von Textlinks nun Blackhat sei, zumindestens sofern man die besagten Textlinks nicht mit nofollow Link-Kondom erwirbt, und demnach nur nach Vererbung leckeren Linkjuices lechzt. Jeder Whitehat, der sich vormals sicher und auf der richtigen Seite wähnte, musste nun auf einmal Angst haben, und sich überlegen wie er entweder die Notwendigkeit des Kaufens von Textlinks seinen ebenfalls verängstigten Kunden erklären kann, oder wie er nun sonst an das Lebensexelir eines jeden SEOs kommt, so ist der Drang nach frischem Linkjuice ja quasi die web2.0 Variante des unstillbaren Blutdurst von Vampiren.

Aber keine Angst, ich will hier garnicht die Linkkauf-Debatte neu aufwärmen, dazu ist meiner Meinung nach ja mittlerweile alles gesagt, ich will hier vielmehr einen Bogen spannen, um am Ende erklären zu können, wieso sich Google nun auch immer mehr gegen den Ranking-Faktor Anchor-Text einzuschießen scheint.

Das Problem ist einfach, dass Google zwar mittlerweile recht gut offensichtlich gekaufte Textlinks diskreditieren kann, aber dennoch gibt es halt genügend Textlinks, die zwar ebenfalls in irgendeiner Form gekauft sind, aber einfach nicht so easy als gekaufter Link geflagged werden können. Und Google´s (berechtigte) Angst vor virtuellem Kollateralschaden gibt somit kreativ arbeitenden SEOs einen erneuten kleinen Vorsprung.

Ein verstärkter Fokus auf Brands scheinen hier wirklich die naheliegenste Solution zu sein, denn seien wir doch mal ehrlich -> Wieso brauche ich als allwissende Suchmaschine noch Keyword-Anchor Textlinks, um zu determinieren wofür ein Brand in den Suchergebnissen ranken sollte? Immerhin lässt sich ja recht einfach feststellen, welche Dienstleistungen und Produkte ein Brand anbietet – das gute alte onPage ist ja noch lange nicht tot, sondern quicklebendig wie eh und je! Es gibt ja ein paar weitere Signale, anhand derer Google sehen kann, in welches Keyword-Set die Seite eingeordnet werden sollte. Brand-Mentions in Kombination mit Keywords, wie bspl. "Alice DSL", "Canon Druckerpatrone" oder auch "Arbeitsagentur Jobs". Query-Refinements, wie bspl. wenn ein User zuerst nach "DSL" sucht, aber im zweiten Suchschritt nach "Alice" sucht (Viele User informieren sich ja erstmal auf den diversen Vergleichsseiten, und suchen dann direkt nach dem favorisierten Brand bzgl. halt der URL von eben jenem), können ebenfalls ein schwer von außen zu beinflussendes Signal für Google sein. Und dann natürlich Brand-Authority an sich, denn wenn ich viel Trust bei Google genießt, den man als großer Brand recht easy aufbauen kann, dann reichen mitunter eine Handvoll Keyword-Anchor Links um auch in den umkämpftesten Keyword-Umfeldern zu ranken. Google nimmt einen Brand quasi ins relevant Set für ein bestimmtes Keyword-Umfeld auf, und mit gezielten Keyword-Anchor Links, lässt sich dann steuern, für welche Begriffe eine Seite dann entsprechend ranken kann & darf. Die Relevanz des Ergebnisses lässt sich ja, wie oben bereits beschrieben, sehr schön durch die diversen User-Intent Signale determinieren – Trial & Error.

Kann ich das auch beweisen?

Wie komme ich eigentlich auf diese Schlußfolgerungen, die sicherlich für den ein oder anderen von euch komplett unverständlich zu seien scheinen, denn immerhin liest man ja fast überall, dass Keyword-Anchor Links da wichtigste Kriterium überhaupt bei der offPage Suchmaschinenoptimierung sind! Ich geb euch einfach mal ein kleines Beispiel (dasselbe Beispiel welches ich auch in meiner Präsentation auf der SEOkomm verwendet habe, aber ich könnte euch 100 andere Beispiel anhand ähnlich umkämpfter Keywords geben, und das Ergebnis würde nicht viel anders aussehen!).

Nehmen wir mal die SERPs für den Klassiker -> "Kredit"

Untersuchen wir erstmal die Top 10 bzw. Top 30 hinsichtlich der Anchortexte der auf die Seite verweisenden Links. Hierbei gibt es zwei verschiedene Sorten von Seiten -> Brands und Affiliates (die Keyword-Domain Kredit.net , sowie Wikipedia sind hier Sonderfälle).

Ein typisches Bild hinsichtlich der Anchortexte eines Brands (in diesem Fall EasyCredit) sieht so aus (solche Word-Clouds lassen sich übrigens sehr schön mit Wordle erstellen) ->

Wordle Easycredit

Der Hauptanteil der Anchortexte sind Brand- oder auch URL-Mentions. Eine typische Affiliate Seite hingegen, sieht folgendermassen aus (Beispiel Schnell-Kredit.info) ->

Wordle Schnellkredit

Man sieht also recht deutlich, dass hier kaum Brand- oder URL-Mentions zu finden sind, und der Großteil der Anchortexte Keywords sind.

EasyCredit befindet sich also mit weit weniger "Kredit" Keyword-Links auf Platz 1 für die Suchanfrage "Kredit", währenddessen Schnell-Kredit.info auf Platz 10 verweilt, obwohl die Seite mit Abstand am meisten mit dem Keyword "Kredit" verlinkt wird.

Wenn wir das jetzt mal mit der gesamten Top 10 machen, und die Ergebnisse anhand ihrer Brand- & URL-Mentions in einer Grafik visualisieren, dann ergibt sich ein sehr interessantes Bild ->

Rankings down

Umso mehr Brand-Links eine Seite besitzt, desto höher rankt sie demnach beim Keyword "Kredit".

Wenn wir nun das gleiche nochmal mit der Anzahl an Keyword-Links machen, dann wird die Sache auf einmal richtig interessant ->

Rankings Up

Umso mehr Keyword-Links eine Seite besitzt, desto schlechter rankt sie demnach beim Keyword "Kredit".

Und wer immer noch nicht überzeugt ist, für den habe ich das Ganze nochmal auf Basis der Top 30 Ergebnisse (Es macht leider nicht viel Sinn diese Übung auf die Top50 oder gar Top 100 auszuweiten, da sich dort wiederum auch abgestrafte Seiten tummeln, die wiederum das Ergebnis verfälschen) ->

Rankings Top 30

(zum vergrößern hier klicken)

Das ist doch kein Zufall, oder?

Wir machen solche Analysen für jedes Keyword, welches wir tacklen wollen, und wir stellen fest, dass sich für immer mehr Keywords das gleiche (obige) Bild ergibt! Jan hat in seiner Präsentation auf der SES Berlin bspl. das Keyword "Schuhe" untersucht, und ein ähnliches Bild herausbekommen. Und wir haben mitterweile sicher 100 Analysen hochumkämpfte-Keys, die ein ähnliches Verhalten zeigen.

Bitte jetzt nicht groß Gegenbeispiele aus dem Hut zaubern, denn selbstverständlich ist mir bewußt, dass diese Logik ganz sicher nicht bei jedem Keyword greift! Aber es sind auffallend große Keywords, was ja auch Sinn macht, denn Google schenkt natürlich den Keywords mehr Aufmerksamkeit und Rechenpower, die auch am meisten Exposure haben, also demnach am meisten gesucht werden. Umso mehr ein Keyword gesucht wird, desto besser sollte das entsprechende Ergebnis ja sein.

Und natürlich kann diese Logik auch nicht auf jedes Keyword bzw. Keyword-Set angewandt werden, denn bei informational oder auch navigational searches macht ein derartiges Vorgehen ja mitunter gar keinen Sinn. Die Keywords, bei denen diese Logik Anwendung findet, sind fast ausschließlich transactional Keywords, also Keywords, die eine Kaufentscheidung signalisieren, und demnach auch entsprechend umkämpft sind.

Ja, und nun?

Für SEOs bedeutet dies einfach, dass es noch wichtiger wird Brand-Links einzusammeln! Man sollte generell erstmal schauen, wieviel Brand-Links meine Mitbewerber in der Top 10 / Top 30 haben, und dann erstmal versuchen ungefähr genauso viele zu builden, bevor man dann mit gezielten guten Keyword-Links nachjustiert, denn sobald man einmal im Relevant Set ist, und entsprechend genug Brand-Authority vorzuweisen hat, ist es sehr einfach mit ein paar gezielten Keyword-Links bei anderen Keywords aus dem gleichen Keyword-Set zu ranken.

Am besten geht so etwas natürlich mit klassischer Online-PR, sowie Linkbaiting und SMO (Siehe dazu meinen Post "SEO ist nicht tot" Jetzt wird´s erst richtig lustig") – also Maßnahmen mit denen ich sehr schnell eine große Anzahl von Links auf meine Seite bekomme. Hubs sind ebenfalls essentiell wichtig, wenn ich also bspl. eine Online-Jobbörse betreibe, dann sollte ich versuchen auf alle Seite zu kommen, die auf mehrere meiner Mitbewerber verlinken, um mich so quasi in das relevant Set eben jener etablierter Online-Jobbörsen zu platzieren.

Das beste Werkzeug in der Toolbox eines jeden SEOs ist heutzutage aber leider Fernsehwerbung, denn kein anderes Medium schafft es ähnlich viele Brand-related Searches bei Google zu erzeugen… Die Logik seitens Google ist ja recht easy nachvollziehbar -> umso mehr Leute nach einem bestimmten Brand bzw. URL suchen, desto höher ist mein Interesse, diese Domain auch entsprechend zu ranken. So schaffte es bspl. ein Anbieter aus dem Billigflug-Bereich mit einer Seite, die wenns hochkommt gerade mal eine Handvoll Backlinks hatte, und auch entsprechend neu war, direkt in die Top 10 für "Billigflieger" einzusteigen – einfach nur, weil die Seite sehr massiv im TV beworben wurde, und demnach wohl auch viele Brand-related Searches generiert hat.

Zeiten ändern sich

… und es wird immer schwerer werden für Affiliates in diesem Spiel erfolgreich zu sein & auch zu bleiben! Google schafft es auf jeden Fall mit dieser Logik, und diesem Vorgehen noch autarker von einfach von außen zu beeinflussenden Ranking-Faktoren zu werden.

Was meint Ihr? Habe ich mich hier zu weit aus dem Fenster gelehnt, oder machen meine Ausführungen in euren Augen Sinn? Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion!

 

P.S.: Vielen Dank an alle, die für mich bei den 2010er SEO Wahlen abgestimmt haben, bzw. auch an jene, die für das jähe (vorläufige) Ende der Webmasters on the Roof als "größte Enttäuschung" (sorry ´bout that!), sowie unser SEOktoberfest als "besten SEO Event" abgestimmt haben. Oh, und natürlich gebührt auch all denjenigen Dank, denen mein "SEO ist nicht tot" Post so gut gefallen hat, dass sie diesen zum "besten SEO Beitrag" gewählt haben!

Seerobots | A free little Firefox Add-on that might make your job a little easier

Seerobots Logo

Andre Bild

Guest post by Andre Alpar – Andre is a savvy SEO, serial entrepreneur and active business angel since 1996.

If you are a web-designer, web-developer or just a "regular" SEO (like probably most of the readers here), Seerobots may save you a lot of time. I want to show you two quick examples, on how this little handy Firefox add-on could save you a lot of time.

Index or NoIndex?

If you got a big website with a lot of pages, it has become rather important, to only get those pages indexed, you really want in Google´s index. Nobody wants nasty dupe content stuff getting indexed, and stealing valuable juice from the pages you really want to rank. One of the best ways to get that job done, is by using the meta-robots "index" or "noindex" tag. If you´re doing that on a larger scale it can get kind of frustrating though, since you will always have to look into the source code of a page, to see which of the both attributes you have put in there (like if you´re doing in automatically on a specific type of page like tag- or category-pages). With Seerobots you can see this with the blink of an eye in the lower right corner of your browser ->

Seerobots Bild 1

It works with the X-Robots tag as well

If you´re swapping links, or maybe even buying some of them (you evil bastard :-) …) you got to be on a constant lookout if someone´s getting sneaky on you, like using the HTTP X-Robots tag to prevent any link on that page to pass juice, and thereby making it completly worthless for you SEO-efforts. So if you want to check a lot of your backlinks, it´s again pretty frustrating, if you have to open up the source code each and every time, to see if there´s a X-Robots tag, that migh flush your linkjuice down the toilet… This is where Seerobots comes in handy again – either "on click" or instantly on every page you visit ->

Seerobots Bild 2

What do you say? Could this be a add-on you might be interested in? :-)

Just try it out and take it for a quick spin – you can download it over here at Mozilla.org. And if you become a fan of my handy little tool, you can stay up to date with new developments & updates over at Seerobots.com.

Deutschland sucht den weihnachtlichsten SEO-Schreibtisch (DSDWSS)

Update: Der Gewinner steht fest! Herzlichen Glückwunsch an Alexander von SEO-Trainee.de, Du hast den weihnachtlichsten SEO-Schreibtisch, und gewinnst das Ticket für die SMX in München!

Hanns´SEO Adventskalender-Aktion ist echt eine sehr schöne Idee! Daher habe ich mir dieses Jahr etwas ganz besonderes ausgedacht, und so verbirgt sich hinter dem zweiten Türchen, dass ihr heute dort aufmachen dürft, ein ziemlich cooler Preis ->

Ein Ticket für die SMX München, die am 5. & 6.April im Münchner Hilton Munich Park Hotel stattfinden wird im Wert von 1.095 Euro!

Ihr werdet also Live dabei sein, wenn die Webmasters on the Roof wieder in den Ring steigen (bzw. aufs Podium), und ein Jahr nach der vorerst letzten Show wieder Live von der SMX München senden! Und auch dieses Jahr holen Friday & ich prominente Unterstützung mit an Bord -> Rand Fishkin, Mikkel deMib, Doc Fischer, Johannes Beus & mein con-genialen Businesspartner & Xoogler Niels.

Außerdem bist Du VIP auf dem Search & Metrics Bash im VICE, den die Webmasters ordentlich aufmischen werden.

Was Du tun musst?
Ich suche den Weihnachtlichsten SEO-Schreibtisch !

Zeige uns ein Foto oder Video von Deinem Schreibtisch mit der ultimativen Weihnachts-Deko! Einfach bloggen oder twittern & schicke uns den Link zu dem Foto/Video mit dem Tweet:

Ich gewinne das Ticket für die SMX von @mediadonis http://bit.ly/ccAV6h und das ist mein Xmas-Schreibtisch [Dein Link]

Der “Weihnachtlichste SEO-Schreibtisch” wird unter allen Einsendungen von der Jury ausgewählt. Damit Du noch etwas Zeit hast, Deinen Schreibtisch zu schmücken, endet das Gewinnspiel am 6. Dezember 2010 um 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird via Twitter oder per E-Mail informiert.

Viel Erfolg!!

Und noch ein kurzes Update bzgl. meinem Saufen für Kinder | Betrunken Gutes tun Charity-Event ->

Mittlerweile haben sich 7 (!) Goldene Trunkenbolde gemeldet, die für jedes getrunkene Heißgetränk einen Euro spenden werden! Außerdem fast schon unglaubliche 53 (!) Silberne Trunkenbolde, die bereits zusammen 2.915 Euro gespendet haben!

Wenn wir also wie im letzten Jahr 150 Glühwein saufen, wären das insgesamt knapp 4.000 Euro, die den Kids der Münchner Tafel zugute kommen! WHOA! Wenn man bedenkt, dass wir in den letzten beiden Jahren gerade mal 250 bzw. 300 Euro an Spendengeldern zusammenbekommen haben, ist das wirklich ein mords Sprung :-)

Leider fährt die Münchner Tafel aber nicht wie angekündigt am 24.Dezember aus, so dass ich wie´s aussieht sowohl am 17.Dezember, als auch am 7.Januar mitfahren, Süßigkeiten kaufen, und an der Ausgabestelle Berg am Laim verteilen werde! Da wir ja mehr als genug Geld für Süßigkeiten haben (bzw. man ja schon fast Angst vor einem etwaigen Zuckerschock einiger Kinder haben muss…), macht es ja auch Sinn, dass wir den Kids gleich zweimal eine kleine Freude machen! Mein Fahrer Rainer meinte sowieso, dass wir in der letzten Zeit nur sehr wenig Süßigkeiten einsammeln & verteilen konnten – die Kids wird´s also richtig freuen!

Übrigens hab ich schon ein paar Rückfragen bzgl. der Möglichkeit einer Spendenquittung bekommen -> von mir gibt´s leider keine Spendenquittung, da ich das Geld auch nicht offiziell an die Münchner Tafel spende, sondern in Eigeninitiative Süßigkeiten kaufe, und an der Ausgabestelle entsprechend verteilen werde. Wenn ich das Geld einfach so an die Tafel spenden würde, würde es höchstwahrscheinlich anderweitig verwendet werden, und mit unserer Aktion wollen wir ja explizit den Kindern eine Freude machen!